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Donnerstag, 5. Januar 2012

Tauchen in Tulamben und Silvester auf den Gilis

Zuallererst: ein frohes neues Jahr 2012 wünsche ich euch - selamat tahun baru!

Nachdem an Heiligabend so richtig lecker geschmaust wurde und die Feiertage mehr oder weniger faul am Strand verbracht wurden, war dann mal wieder etwas Aktivität angesagt: der Avanced open Water Diver Schein wollte in Angriff genommen werden.

In Tulamben unternommen wir also so einige Tauchgänge, so zum Beispiel einen Tieftauchgang, bei dem der erwartete Tiefenrausch leider ausfiel wir aber auf 30 m Tiefe rechnen mussten, Navigationstauchgänge, bei dem mit Kompass im Dreieck geschwommen wurde und einen Nachttauchgang. Diese wurde im Wrack der US AT Liberty veranstaltet und wir sahen leuchtendes Plankton, viele Fische und blöde Quallen. Am nächsten Tag waren dann noch Funtauchgänge im Wrack und an der Steilwand an der Reihe. Es war wieder ein Schwarzspitzenriffhai dabei und viele kleine andere Fische :)

Nach der Völlerei - Sina und ich.

Wracktauchen. Amazing!



Schon einen Tag später hieß es wieder aufbrechen. Dieses Silvester habe ich nämlich ganz dekadent ( wie so vieles in den letzten vier Monaten :D ) mit den Füßen im Sand verbracht - am weißen Sandstrand von Gili Trawangan.

Zu viert ging es auf die Inselgruppe zwischen Lombok und Bali, auf der es weder Autos noch Mopeds gibt. Nur Kutschen, Katzen und Fahrräder. Klang schon mal vielversprechend.

Das Hinkommen klang wieder einmal einfacher als es sich im Nachhinein herausstellte: Pick up am Bintang Supermarkt zwischen 6:30 und 7:00 , Speedboat ab Padang Bai um 9, Ankunft auf den Gilis 10:30.

Die Realität sah dann so aus: warten auf den Bus bis 7:30, Anrufe bei der Nummer auf der Rechnung: 5, erreicht: 0. Fahrt mit dem Taxi nach Kuta zum Tourist Office und da warten auf den nächsten Bus bis 10:00. Tuckerei mit dem überfüllten Minibus durch mittlerweile natürlich verstaute Straßen bis nach Padang Bai. Ankunft da 12:30, Ankunft dann auf den Gilis: 15:00. Heeeei, 9 Stunden Reise statt 4. Aber wir haben ja Urlaub.

Auf Gili T dann für vier Tage die totale Entschleunigung: chillen im Hostel, Uno spielen in den diversen Bars, sonnen am weißen Sandstrand und gutes Essen auf dem Nachtmarkt und in chaotischen Cafés.

Bye, bye Bali!

Stundenlange Uno-Sessions...

...schlendern durch die Gassen...

...und Spaß im Wasser :)

Badenixen. 



Silvester an sich haben wir ganz gemütlich angehen lassen: mit den anderen Hostelgästen auf der Veranda vorgeglüht und dann kurz vor 12 an den Strand gelaufen. Nachdem wir mit Whiyskey Cola angestoßen haben (Sekt war einfach zu teuer. Sorry.) gings gleich ab zum Neujahrsschwimmen ins 28 Grad warme Meer. Amazing! Danach wurde auf diversen Strandparties noch das neue Jahr in Empfang genommen. Auch wenn dieses es gegen 2011 verdammt schwer haben wird.

Unsere Rückfahrt gestaltete sich dann im Speedboat wieder etwas wackelig - definitiv nichts für schwache Mägen. Mit dem Transport hatten wir dann auch wieder kein Glück - zwei Australier aus dem Bus hatten einen Koffer stehen lassen, so hieß es nach 10 Minuten Fahrt auch schon wieder umkehren. Wär ja auch komisch gewesen, wären wir pünktlich angekommen.

Dienstag, 29. November 2011

Feels like Paradise...Togean Islands

Nach der beeindruckenden Kultur und Landschaft von Tana Toraja ging es dann weiter in ganz andere Gefilde: die Togean Islands.

Schon im Lonely Planet wurde gewarnt: der Weg zu den Inseln ist lang und beschwerlich, doch  sehr, sehr lohnenswert. Nun gut, beschwerliche Wege sind ja genau unser Ding, also schlossen Peter, Gaelle und ich uns zwei älteren deutschen Frauen an, die sich ein Auto gechartert hatten.

10 Stunden Fahrt über Serpentinen, Schlaglöcher und an Steilhängen entlang kamen wir in Tentena, unserem Zwischenstopp für die Nacht, an. Das Hotelzimmer verließen wir auch schon wieder gegen 2 Uhr nachts und weiter ging die kurvige Fahrt, um pünktlich 10 Uhr die Fähre nach Wakai zu erwischen.

Nach einer 3 stündigen Fährfahrt in einer Affenhitze mit allerlei amüsanten Passagieren und der unweigerlichen Beschallung durch Handylautsprecher kamen wir dann gegen 14 Uhr in Wakai an. Dort erwartete uns schon das Speedboot, in dem wir an weißen Sandstränden durch türkisblaues Wasser glitten. Schon da kam ich aus dem Grinsen nicht mehr raus.

 Public Ferry
Angekommen. TRAUM!

 ...und was soll man sagen: es war in jeder Hinsicht den weiten Weg wert! Kleine Bungalows mit Hängematte auf der Terrasse direkt am Strand, das leise Rauschen des Meeres beim Einschlafen unter dem Moskitonetz in den Ohren und unbeschreiblich blaues Wasser.

Die Tage verbrachten wir mit viel Lesen, Schnorcheln in den unzähligen Korallen, Kanu fahren und viel Entspannen. Zufällig trafen wir dann natürlich auf der entlegensten Insel ein paar Kommilitonen, die Welt ist ein Dorf!  Ich unternahm dann mit drei anderen auch einen Tauchgang-unsere kleine Gruppe war ganz allein inmitten von tausenden Korallen mitten im weiten Meer - super beeindruckend!


Schnorcheltour
  Geliebte Hängematte. 
 Unsere bescheidene Behausung. Mwah.
 Blick aus dem Fenster...




Handyempfang war gleich null und da das Black Marlin viel Wert auf den Umweltschutz legt, gab es nur zweimal am Tag für eine Stunde Wasser und an sich nur nachts Strom. Jedoch ging am zweiten Tag der Generator kaputt, sodass wir 3 Nächte ohne Strom lebten und jeden Abend im Kerzenlicht das leckere Essen zu uns nahmen. Für mich als dauerempfangsbereiten Menschen auch mal eine nette Erfahrung ;)

 Opi, der verpeilteste und liebenswürdigste Indo auf den Togeans.

Nach 4 Tagen war leider schon die Zeit gekommen um Abschied zu nehmen, da die Fähre ans Festland im Norden leider nur zwei mal die Woche fuhr. So bestiegen wir das Speedboat, sagten noch ein letztes Mal Goodbye zu dem wirklich netten und herzlichen Personal und den übrigen Gästen und fuhren gen Wakai. Dort konnten wir durch Zufall noch eine Karaoke Einlage und ein kleines Dorffest miterleben bevor es auf die Fähre ging.

Es war definitiv ein absolutes Highlight der Reise und ich hoffe ich kann eines Tages noch einmal zurückkehren. 

Dienstag, 18. Oktober 2011

Franzi Campur - von Erdbeben bis Tauchen

Selamat malam ihr Lieben,
nach dem anstrengenden letzten Wochenende ist der Muskelkater ganz aus meinem Körper verschwunden und die Blasen sind so gut wie verheilt.

Die letzte Woche war, wie auch nicht anders gewohnt auf Bali, wieder einmal mit vielen tollen Sachen gefüllt und einfach viel zu schnell vorbei. Da wir in der Uni jetzt langsam in den Endspurt vor unseren zweiwöchigen Ferien gehen gilt es noch einige Assignments und Case Studies abzugeben. Der "fleissige" Bali Student geht das ganze natürlich seeeehr gewissenhaft an. Öhöm. Nun ja. Dienstag schreibe ich meinen ersten Test in Indonesisch, aber das wird schon.

Und auch sonst gab es diese Woche wieder viele Sachen: ein starkes Erdbeben, der Open Water Dive Tauchschein, surfen, ein Umzug und der Besuch meiner Eltern. Doch von vorn:

Nachdem ich mich wieder ohne Schmerzen bewegen konnte, ging es natürlich gleich wieder aufs Brett. Dazu sind wir die letzten Wochen auch einige Male vor der Uni ganz früh (5:15) aufgestanden und haben uns in die Wellen gestürzt. Super Sache! Auch morgen früh werde ich 6 Uhr am Strand stehen und auf einen guten Swell hoffen.




Dann kam das Erdbeben. Das war echt ziemlich creepy. Ich war gerade auf dem Roller unterwegs, als die Leute schreiend aus ihren Häusern liefen. Durch die Fortbewegung habe ich das Beben gar nicht so sehr gespürt, ein unangenehmes Gefühl bleibt trotzdem. Uns gehts hier aber allen gut - bis auf einige Dachziegel und ein halb eingestürzter Supermarkt ist auch so nicht ganz so viel passiert. Glück gehabt! Das Nachbeben erlebte ich dann direkt am Strand.

DAS Foto, was auch in Deutschland in den Medien war... 


Vorgestern Abend ging es dann in den Norden Balis, nach Tulamben. Dort mieteten wir uns für eine Nacht in ein paar günstige Bungalows ein und dann ging es auch schon ab ins Wasser für den ersten Tauchgang. Drei weitere sollten noch folgen, in denen wir viele "lustige" Übungen wie Brille auspusten oder die Simulation von Luftknappheit machten und ganz viele tolle Fische sahen. Als Höhepunkt schwamm dann auch ein Hai an uns vorbei und wir sanken am Wrack der US AT Liberty bis auf 18 m. Zum Abschluss des Ganzen dürfen wir uns jetzt SSI Open Water Diver nennen. Yeah!




Nachdem wir dann mit dem Bus wieder nach Hause kutschiert wurden, kam auch direkt der Umzug in mein neues Heim. Unsere alte Villa wurde uns dann doch etwas zu teuer und so entschied ich mich umzuziehen. Jetzt wohne ich mitten in Seminyak in einem kleinen Apartment für ca. 170 Euro im Monat. Es gibt zwar keinen Pool, aber sonst ist es wirklich ganz hübsch und die Lage ist perfekt.

Heute Nachmittag kamen dann auch meine Eltern nach Bali geflogen -gegen 15:30 konnte ich sie am Flughafen in die Arme schließen. Danach gings gleich ab nach Nusa Dua in das wirklich schöne, wenn auch echt weit weg von allem gelegene Hotel. Die nächsten Tage wird dann die Insel unsicher gemacht.



Freitag, 16. September 2011

Surfen, tauchen oder Uni?

Selamat melam!
Die erste Bilanz nach einer Woche Uni: uns geht's echt verdammt gut hier!
Wir haben Montag bis Mittwoch von 8 - 14 Uhr Uni, Donnerstag und manchmal auch Freitag gibt es Exkursionen zu vielen Orten auf der Insel.

In der Uni selbst haben wir Kurse wie Bahasa Indonesia, Marketing und südostasiatische Kultur und Wirtschaft. Am meisten Spaß macht echt der Sprachenunterricht - es ist einfach viel besser, sich verständigen zu können, und wenn es bisher nur ein "Apa kabah?" oder die Zahlen von 1 - 10 sind. Die Leute freuen sich, man fühlt sich besser verstanden und man bekommt beim Handeln evtl. doch den besseren Preis.
Die Uni an sich ist eher schmucklos und wir hocken zu fünfzigst in einem kleinen Raum, natürlich alle mit langer Hose und Hemd - wir sind ja hier in Indonesien!

Das Kuriose ist, dass wir uns hier früh per Fingerabdruck einloggen und abends ausloggen. Bei einer Anwesenheitspflicht von 75% muss man da schon bisschen aufpassen und sich dann zusätzlich auch noch in die stündlich umhergereichten Listen eintragen.

Nachdem wir diese Woche mit der Uni fertig waren, ging es gleich direkt an den Strand - das ist schon richtig toll. Gestern habe ich mich dann das erste mal seit zwei Jahren wieder auf ein Surfbrett gestellt und habe mich in die Wellen gestürzt. Das hat nach einigen Anfangsschwierigkeiten dann echt gut geklappt - ich habe einige Wellen gestanden und bin durchs Wasser geglitten.


 


Nach dem Tag am Strand bin ich heute um halb 6 aufgestanden und bin mit vielen anderen auf Exkursion zu einem Tauchterminal im Nordosten der Insel gefahren. 2,5 Stunden Fahrt über Holperstraßen, steile Berge hoch und wieder runter und als i-Tüpfelchen gab es einen atemberaubenden Blick über Reisfelder, das Meer und die Berge.

Blick zum Gunung Agung 

Das passiert dann mit LKWs die die Kurve nicht bekommen...

Im Ressort angekommen wurde uns zuerst ein bisschen was über die Anlage erzählt und dann durften wir mal eine Runde in den Korallen tauchen gehen. Das war richtig toll! Ganz viele bunte Fische und Korallen und das ganz nah! Das hat die Entscheidung, hier den Tauchschein zu machen, noch verstärkt. Das Ressort an sich ist auch super schön, alle Zimmer mit Meerblick und sehr hübsch eingerichtet.


Auf dem Rückweg ging es dann für uns noch in den Fledermaustempel Goa Lawah in Padang Bai. Dieser ist um eine Höhle gebaut, in der tausende Fledermäuse leben. Und zwei riesig große Schlangen! Wir wurden auch Augenzeuge, wie eine der Schlangen eine Fledermaus verspeiste.




  Nachdem wir uns mit unseren Sarongs den Tempel angeschaut hatten, fuhr uns unser Busfahrer wieder zurück nach Kuta, wo die Roller standen. Von dort aus  ging es dann im eher chaotischen Stil durch Kuta um den Abend bei einem leckeren Essen auf dem Nachtmarkt ausklingen zu lassen. Es war definitiv eine aufregende Woche, die am Wochenende mit weiteren Surftagen und einer großen Villa Party gebührend beendet wird :)