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Samstag, 31. August 2013

Bali - Fernweh non stop.

Dieses Video lässt mich Bali noch mehr vermissen als sonst schon und zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht..

Doch lasst euch selbst verzaubern: 



Freitag, 20. Januar 2012

Bali ist...


Atemberaubend schön. Von Bergen, über die Reisfelder bis hin zum Strand. Wie oft gab es Gänsehaut.

Bauchfrei. Die (Un-)Art indonesischer Männer, ihr Shirt über dem Bauch hochzuklappen werde ich wohl nie verstehen.

Chaotisch. Roller überholen Autos, überholen LKWs, werden von Securities mit blinkenden roten Stäben gestoppt werden wieder überholt. Puh.


Denpasar. Hin zur Uni, zuhören, weg von der Uni, rein in die kurzen Sachen. Ach ja: nicht zu vergessen die nervige Prozedur der Visaverlängerung.

Effektiv. Benzin am Straßenrand aus Ein-Liter-Absolut Flaschen für 40 cent zu kaufen. Und sich dann darüber zu ärgern, dass es in den verdammten Touristenzentren keine Petrol Ständer gibt.

Frei sein. Auf den Roller setzen, das Surfbrett ins Rack und zu jeder Tageszeit an den Strand fahren. Einfach tun, auf was man gerade Lust hat.


Glück. Ich war so verdammt glücklich. Dank den tollsten Menschen, der tollsten Landschaft und der tollsten Zeit.

Heiß. Noch nie habe ich so geschwitzt wie in 4,5 Monaten Bali und Indonesien. Ob im Stau unter dem dicken Helm, am Strand oder in der Uni - es lief und lief.

Ineffektiv. 10 Leute für eine Aufgabe. Und keiner kann es richtig. Da wird selbst der Kauf einer Flasche Wasser schnell zur Geduldsprobe.

Junge, besoffene Australier. Wenn man auf Kutas Straßen einen Mann mit Bintang Shirt, Boardshorts, häßlichen Schlappen, aufgepumpten Oberarmen und gruseligen Tattoos sieht, dann ist es sicher ein Australier. Obacht!

Korrupt. Ob Polizei, Türsteher oder andere Obrigkeiten: mit ein paar Rupiah und einem netten Lächeln läuft das.

Lecker. Nasi Goreng. Soto Ayam. Mie Kuah Ayam. JAMMIIIII!


Musikalisch. Von Rummel Techno im Bemo, Mini Markt oder auf dem Nachtmarkt über das geliebte Di manaaaa, di manaaa, di maaanaaaa bis hin zur wirklich guten Live Musik von den wahnsinnig musikalischen Indonesiern.

Nervig. Do you need Massage?, Transport?, Cheap,cheap!, Misses!, Mister!

Ohne Veränderung. 4.500 IDR kostet der Liter Benzin an der Tanke. Immer und überall - egal ob in Seminyak oder Jakarta.

Praktisch. Keine Küche daheim zu haben - man geht eh immer essen. Warungs gibt es überall , für 10.000 Rupien gibts lecker Nasi. Zudem Laundrys an jeder Ecke, die innerhalb von einem Tag Sachen waschen und bügeln. Und das für kleines Geld.

Quasseln. Beim verhandeln mit den Verkäufern (größter Preissturz: eine Uhr in Kuta von 900.000 Rupien auf 60.000 runtergehandelt. Woop, woop), beim Abgeben der Wäsche, beim mieten der Liegen am Strand oder auf dem Markt. Das alles in einer Mischung aus Bahasa Indonesia, Englisch und Körpersprache. Und einem Lächeln auf den Lippen.

Relaxed. Bei super Massagen im Spa für wenige Euros, am Strand oder auch am Pool. Ich bin noch heute entspannt wie nie - psychisch wie physisch.

Surfbar. Perfekte Wellen, super Spots und das alles vor der Haustür.

Terang Bulan. Dieser leckerste aller Pfannkuchen mit Kacang und Coklat. Unfassbar gut, unfassbar viele Kalorien.

Urtümlich. Religion spielt nach wie vor eine sehr große Rolle im Leben der Balinesen und das spürt man täglich. Kleine Gebetsschälchen auf der Straße, Tempel überall und Zeremonien jeden Tag.

Verletzend. Nach vier Monaten Bali und Indonesien habe ich (und damit bin ich nach Nachfragen unter Kommilitonen anscheinend nicht alleine) unzählige Wunden und Narben davongetragen. Roller fahren, surfen, schnorcheln, tauchen, Sightseeing und wandern sind einfach verdammt gefährlich.

Wayan und Ketut. Die Besitzer meines liebsten Stammwarung in Canggu. Leckerstes Essen bei den tollsten Balinesen.

X-mal umsteigen: Von Roller zu: Taxi, public Bus, Linienbus, Minibus, Nachtbus, Bemo, Flugzeug, public ferry, speedboat, slow boat, Hausboot, Ojek, Fahrradrikscha, Motorradrikscha, Fahrrad, Zug, Parkeisenbahn, U-Bahn oder Lastwagen-Ladefläche. Nur die Kutsche hab ich nicht genommen - das nächste mal dann.

Yogjakarta, Jakarta, Makassar, Manado, Rantepao, Pangandaran, Batu Karas, Tomohon, Wakai, und und und. Ausgangspunkt für eben diese Orte in Indonesien, die sich so sehr in mein Gedächtnis eingebrannt haben.

Zauberhaft. Wenn über dem Meer die Sonne untergeht, man die letzten Strahlen auf der Haut spürt und man weiß: fuck, ist das Leben geil.




Oh yeah, Bali!Es war die Zeit meines Lebens. Von A bis Z und zurück. 

Donnerstag, 5. Januar 2012

Tauchen in Tulamben und Silvester auf den Gilis

Zuallererst: ein frohes neues Jahr 2012 wünsche ich euch - selamat tahun baru!

Nachdem an Heiligabend so richtig lecker geschmaust wurde und die Feiertage mehr oder weniger faul am Strand verbracht wurden, war dann mal wieder etwas Aktivität angesagt: der Avanced open Water Diver Schein wollte in Angriff genommen werden.

In Tulamben unternommen wir also so einige Tauchgänge, so zum Beispiel einen Tieftauchgang, bei dem der erwartete Tiefenrausch leider ausfiel wir aber auf 30 m Tiefe rechnen mussten, Navigationstauchgänge, bei dem mit Kompass im Dreieck geschwommen wurde und einen Nachttauchgang. Diese wurde im Wrack der US AT Liberty veranstaltet und wir sahen leuchtendes Plankton, viele Fische und blöde Quallen. Am nächsten Tag waren dann noch Funtauchgänge im Wrack und an der Steilwand an der Reihe. Es war wieder ein Schwarzspitzenriffhai dabei und viele kleine andere Fische :)

Nach der Völlerei - Sina und ich.

Wracktauchen. Amazing!



Schon einen Tag später hieß es wieder aufbrechen. Dieses Silvester habe ich nämlich ganz dekadent ( wie so vieles in den letzten vier Monaten :D ) mit den Füßen im Sand verbracht - am weißen Sandstrand von Gili Trawangan.

Zu viert ging es auf die Inselgruppe zwischen Lombok und Bali, auf der es weder Autos noch Mopeds gibt. Nur Kutschen, Katzen und Fahrräder. Klang schon mal vielversprechend.

Das Hinkommen klang wieder einmal einfacher als es sich im Nachhinein herausstellte: Pick up am Bintang Supermarkt zwischen 6:30 und 7:00 , Speedboat ab Padang Bai um 9, Ankunft auf den Gilis 10:30.

Die Realität sah dann so aus: warten auf den Bus bis 7:30, Anrufe bei der Nummer auf der Rechnung: 5, erreicht: 0. Fahrt mit dem Taxi nach Kuta zum Tourist Office und da warten auf den nächsten Bus bis 10:00. Tuckerei mit dem überfüllten Minibus durch mittlerweile natürlich verstaute Straßen bis nach Padang Bai. Ankunft da 12:30, Ankunft dann auf den Gilis: 15:00. Heeeei, 9 Stunden Reise statt 4. Aber wir haben ja Urlaub.

Auf Gili T dann für vier Tage die totale Entschleunigung: chillen im Hostel, Uno spielen in den diversen Bars, sonnen am weißen Sandstrand und gutes Essen auf dem Nachtmarkt und in chaotischen Cafés.

Bye, bye Bali!

Stundenlange Uno-Sessions...

...schlendern durch die Gassen...

...und Spaß im Wasser :)

Badenixen. 



Silvester an sich haben wir ganz gemütlich angehen lassen: mit den anderen Hostelgästen auf der Veranda vorgeglüht und dann kurz vor 12 an den Strand gelaufen. Nachdem wir mit Whiyskey Cola angestoßen haben (Sekt war einfach zu teuer. Sorry.) gings gleich ab zum Neujahrsschwimmen ins 28 Grad warme Meer. Amazing! Danach wurde auf diversen Strandparties noch das neue Jahr in Empfang genommen. Auch wenn dieses es gegen 2011 verdammt schwer haben wird.

Unsere Rückfahrt gestaltete sich dann im Speedboat wieder etwas wackelig - definitiv nichts für schwache Mägen. Mit dem Transport hatten wir dann auch wieder kein Glück - zwei Australier aus dem Bus hatten einen Koffer stehen lassen, so hieß es nach 10 Minuten Fahrt auch schon wieder umkehren. Wär ja auch komisch gewesen, wären wir pünktlich angekommen.

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten - Selamat Natal

Frohe Weihnachten meine Lieben!

Das nehm ich doch mal zum Anlass, danke zu sagen für das fleißige Lesen dieses Blogs und die Unterstützung die ich von allen bekommen habe. Es war und ist auch immer noch eine einfach unvergessliche Zeit hier auf Bali.

Am ersten Weihnachten weit, weit weg von daheim werde ich heute Abend schick mit Freunden essen gehen und dann noch ein paar Cocktails genießen. So fällt die Entfernung von zu Hause nicht ganz so schwer.

Mit zwei Tagen "Hardcore" Prüfungen ging dann in der letzten Woche auch die Zeit an der Universitas Udayana für mich zu Ende. Die ersten meiner Freunde, die ich hier zahlreich gewonnen hab, sind schon wieder in Deutschland oder auf der Weiterreise und auch ich habe nur noch drei Wochen Zeit für die Insel.

In den letzten Tagen nimmt man gleich alles noch mal intensiver mit und ich werde mir bewusst, was für ein Glück ich doch habe, an so einem Ort für länger leben zu dürfen.

Zum Abschluss dieses doch eher sentimentalen Posts schicke ich noch 1000 Grüße und Küsse an meine Lieben daheim: ihr fehlt mir heute ganz besonders und ich denke ganz fest an euch!


Rudolf hab ich auch getroffen :)

Samstag, 17. Dezember 2011

Back to Bali: Hahnenkampf und der alltägliche Wahnsinn

Nach vier Wochen backpacken in Indonesien war es dann auch mal wieder an der Zeit in die "Heimat" zurückzukehren. Bali soll ja auch schön sein- hab ich gehört ;).

Bereits am zweiten Tag nach der Ankunft hatten wir schulfrei, da ein Bali-weiter Feiertag anstand. An diesem wurden sehr, sehr viele Zeremonien abgehalten und eine weitere Attraktion wurde noch ausführlicher gepflegt als sonst: der Hahnenkampf. In Bali seit einiger Zeit an sich verboten, wird er immer noch in Hinterhöfen und im Geheimen ausgeführt.

ACHTUNG. Jetzt kommt wieder Content mit Tieren, die NICHT süß sind.

So machte ich mich also mit Sina und Benny auf gen Tabanan. Dort fragten wir uns dann durch die Dörfer und fanden schlussendlich einen netten Menschen der uns zum Kampfplatz brachte. Dort zahlten wir die 10.000 Rupi Eintritt und kamen dann in den Hinterhof einer Ziegelei.

Der Kampfplatz an sich war richtig mit Tribünen und Dach aufgebaut, davor gab es neben Essensständen auch Second Hand Unterhosen. Nun gut, warum auch nicht.

Da wir das ganze ganz gut getimt hatten, ging es auch gleich los. Wir waren die einzigen Weißen (auf Bali ja ein kleines Wunder!) und zudem waren Sina und ich noch die einzigen Frauen am Ring. Benny wurde auch gleich von einem Indo geschnappt und sollte auf einen der Hähne setzen. Das Wettbusiness ist da echt ein ganz einträgliches Geschäft, wenn man Glück hat. Ich habe selten so viel Geld bei den Indos auf einen Haufen gesehen.

Kurz bevor es los ging wurden die Wetten in einem witzigen Schauspiel gesetzt und die Hähne präpariert. Eine Kralle bekam einen dicken Dorn drangebunden und die Hähne mit bestimmten Massagen aufgehetzt.

Dann wurden die Tiere aufeinandergejagt und ab gings. Der weiße Hahn war dann rot, jedoch noch am Leben. Es wird nur so lange gekämpft, bis ein Hahn am Boden liegt. Benni hatte natürlich nicht auf uns gehört und auf den falschen Hahn gesetzt und somit seine heldenhaft gesetzten 10.000 Rupien verloren. Schade.





Wir schauten uns ein paar der Kämpfe an und dann ging es auch wieder heim. Im strömenden Regen. Denn so langsam hat uns hier die Regenzeit erreicht - es regnet jetzt fast jeden Tag, immerhin nicht am Stück durch.

Surfen läuft auch immer besser - ich stehe fast jeden Tag auf dem Brett und versuche mich an den Wellen. Manchmal ist das ziemlich deprimierend, aber dann kommen wieder lichte Momente, in denen alles klappt. Keine Welle ist halt wie die andere.




Gefeiert haben wir auch immer mal. In letzter Zeit auch immer häufiger, jetzt wo es gen Ende zugeht ;)


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Hoher Besuch


Selamat pagi,
diese Woche folgen die Ereignisse noch dichter als sonst, da ich seit einer Woche ja Besuch von meinen Eltern und Isi habe und dazu noch ein Ferienkind bin. Zeit also für viele Unternehmungen und Ausflüge.

Letzte Woche musste ich noch ein paarmal die Schulbank drücken, also wurde bis auf ein paar Stunden am Strand und gemeinsame Bummeleien durch Seminyak nicht zu viel unternommen. An einem Nachmittag habe ich mir Isa und Vati geschnappt und habe ganz professionell den Surf-Lehrer gemimt. Isi hat nach zwei Stunden üben auf dem Brett gestanden – und auch Vati war kurz davor. Dazu muss man sagen, dass das Brett für seine stattlichen Muskelmassen einfach mal zu klein war. Ehrlich!





Freitag, am gefühlt heißesten Tag aller Zeiten ging es dann ab nach Uluwatu. Dort schauten wir uns in der glühenden Sommerhitze (…und ich nach einer Partynacht für die Waisenkinder Balis…öhöm…) Affen, Klippen und Tempel an. Nur die Affen und ich… nun ja, wir werden uns glaub ich nie anfreunden. Dann ging es weiter zum Strand von Padang Padang, den ich hier im Blog ja schon mal erwähnte. 




Am Samstag wollten wir dann eigentlich zusammen nach Padang Bai schnorcheln gehen, jedoch hat mich der böse Bali Belly der Vornacht mit Fieber ans Bett gefesselt. Nachdem ich jetzt fast 2 Monate davon verschont geblieben bin, war das ja an sich nur noch eine Sache der Zeit ;) Nach einem Tag vegetieren im Bett ging es mir dann aber schon am nächsten Tag wieder besser.

Gestern stand noch einmal Ubud und Umgebung auf dem Plan. Bereits hier beschrieben und gezeigt: Affentempel und die schönste Straße Ubuds mit dem leckersten Essen.  Auch wir sahen wieder viele tolle Reisfelder und die Stadt zog auch die Eltern in den Bann.

  Damit auch ich meine „Been there, done that“- Liste weiter abhaken konnte, fuhren wir am Nachmittag dann zum Gunung Kawi – den Königsgräbern. Wunderschön ins Tal eingebettet lag diese tolle Tempelanlage – zwischen Reisfeldern und Regenwald. Und wir wurden auch noch das Forschungsobjekt einer indonesischen Klasse - Vati war ein beliebtes Fotoobjekt :)  





Auch der Rest dieser Woche ist schon wieder fest verplant: Tanah Lot, Gunung Batur, Trekking durch den Regenwald und am Freitag in der Frühe geht es für mich dann auch schon ab nach Sulawesi.