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Dienstag, 17. November 2015

Dzien dobry, Warszawa!


Polen stand bisher nicht unbedingt auf meiner To See Liste. Aber meine Freundin Romy, mit der ich letztes Jahr auch in Iran war, ist berufsbedingt jetzt hingezogen und so beschloss ich ihr und Warschau einen Besuch abzustatten.

Die Stadt an sich wurde im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört und später zum großen Teil sozialistisch aufgebaut. So richtig schön kann man sie also nicht nennen. Schon beim ersten Schritt aus dem Bahnhof heraus blickt man auf den riesigen Kulturpalast – ein wuchtiges, überdimensioniertes Gebäude, welches die Russen den Polen zum Geschenk machten. Noch immer ist es das höchste Gebäude Polens und wirklich nicht zu übersehen.

Kulturpalast Warschau.

Bierhalle // Warschau






Hinkommen 
Warschau lässt sich super easy und super günstig ab Berlin mit dem Zug zu erreichen: 39 Euro für 5 Stunden Zugfahrt im Polen Spezial. Inklusive Tee und Kaffee! Man sollte nur wissen, wo man hinwill, denn die Durchsagen sind sehr spärlich und dann auch nur auf Polnisch. Sonst erreicht man die Stadt natürlich auch per Flugzeug, alle gängigen Billigflieger fliegen Warschau an. Ein Stadtbus fährt innerhalb von 25 Minuten bis in die Stadt. Kostenpunkt umgerechnet etwas mehr als 2 Euro. 
Geschichte
Ein kurzer Abriss zur Geschichte der Stadt: Warschau wurde im 2. Weltkrieg als einer der ersten Kriegshandlungen von den Deutschen bombardiert und eingenommen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das traurig-berühmte Warschauer Ghetto, in welchem tausende Juden unter menschenunwürdigen Zuständen eingepfercht waren. In der ganzen Stadt gibt es heute entlang der Grenze des Ghettos immer wieder Hinweise und Gedenkschilder und am alten Umschlagplatz, an dem die Juden abtransportiert wurden, gibt es ein Denkmal.

Der polnische Untergrund war auch während des Krieges sehr aktiv und im August 1944 wurde dann versucht, die Stadt wieder in polnische Hände zu bringen. Der Aufstand war zunächst erfolgreich und die Euphorie groß. Die Deutschen jedoch schlugen ihn nach 2 Monaten äußerst blutig nieder und vernichteten aus Rache die komplette Altstadt – über 90% der Häuser wurden zerstört und unbewohnbar gemacht. Die Einwohnerzahl sank im Verlaufe des Krieges von über einer Million Einwohner auf 0. Nach dem Krieg wurde Warschau jedoch in einem immensen Tempo wieder aufgebaut und die Stadt kam schnell wieder auf die nun 2 Millionen Einwohner.

Altstadt und Neustadt– stare miesto/ nove miesto
Ein Touristen-Highlight ist die stare miesto – die Altstadt. In den 50er Jahren wurde sie fast originalgetreu im Schnelltempo und mit einer unvergleichlichen Restaurierungsleistung wieder aufgebaut, wie Canaletto sie im 18. Jahrhundert malte. Heute erlauben sich noch viele Stadtführer einen Scherz und fragen, wie alt die Stadt wohl sein mag und viele Touristen, die sich nicht damit beschäftigen fallen drauf hinein. Zeitlich ist man an einem Vormittag easy durchgelaufen und hat alles gesehen.

Hinter der ‚Altstadt‘ schließt sich die Neustadt mit seiner Hauptstraße Ul. Freta an, in der es hübsche Lädchen und Restaurants gibt. Ein weiteres touristisches Muss ist die ehemalige Prachtstraße, die Nowy Swiat, in der sich sehr gut schlendern lässt.

Nowy Swiat // Warschau
Mercedes Benz // Nowy Swiat Warschau
Nowe miesto // Warschau
Stare miesto at night // Warschau
Von Essen und Hipstern
Polen steht für mich für deftiges Essen – Knödel, Piroggi und Co. Und genau das bekam ich in Warschau auch, und das auch noch verdammt günstig. Trotz der Lage in der Altstadt gab es in der Bar Warszawa de Luxe an der Ul. Miodowa verdammt leckere Piroggi. Für umgerechnet 15 Euro sind wir mehr als satt geworden (inklusive Getränken).

Warschau ist anscheinend auch ein bisschen Hipsterstadt – so berichtete mir das meine Freundin. Im Sommer gibt’s am Weichselufer coole Parties, im Stadtteil Praga beginnt so langsam die Gentrifizierung und auch sonst scheint man die Trends in der polnischen Hauptstadt gerne aufzugreifen. DER Hipsterplatz schlechthin ist der Plac Zbawiciela (man sollte nur nie versuchen es korrekt auszusprechen, doch dazu später mehr), der Platz der Erlöser. In den Cafés drum herum tummeln sich im Sommer die coolen Jugendlichen und im Eiscafé Sucré gibt es das wohl beste Eis (Lody) Warschau. Bis vor kurzem stand hier noch die berühmte Regenbogenskulptur, welche für ein offenes Polen stand. Leider wurde diese aufgrund vorgeschobener Sicherheitsprobleme abgebaut...man munkelt, die neugewählte nationalistische Regierung hatte hier keinen geringen Anteil dran.

Generell scheint Eis sehr beliebt zu sein – das gibt es an jeder Ecke. Ein weiteres Gericht ist wohl sehr in derzeit: Granola (oder auch altdeutsch Müsli) gibt es ebenfalls in allen möglichen Formen und Größen in den In-Cafés der Stadt.

Plac Zbawiciela // Warschau


Free Walking Tours - Praga
Mittlerweile in fast jeder Stadt weltweit angeboten werden ja Free Walking Tours. Konzept ist einfach: ein Local läuft durch die Stadt und erzählt der Gruppe die Geschichten zum jeweiligen Thema. Finanziert wird das Ganze durch Trinkgeld, was am Ende der Tour gegeben wird.

Mit der netten Martina schauten wir uns den Stadtteil Praga an. Dieser wurde im Krieg nicht zerstört und erhält daher noch die ursprüngliche Architektur Warschaus. In dern 90er Jahren als höchst kriminell eingestuft wandelt er sich so langsam zum Prenzlauer Berg von Warschau. Kreative, Künstler und Co finden hier ihr Zuhause, aber auch noch viele Ärmere, die in den unrenovierten Altbauten wohnen. Besonders sehenswert sind die Innenhöfe.

Orthodoxe Kirche Praga // Warschau
Streetart // Praga, Warschau
Parken verboten. // Warschau
Grün statt Grau
Vom Kulturpalast aus besehen wirkt die Stadt grau. Sehr grau. Doch eigentlich ist Warschau sehr, sehr grün! Die komplette Stadt wird immer wieder durch Parks durchbrochen. Im Weichselufer auf Praga Seite gibt es sogar noch freilebende Elche, die hier immer mal Jogger erschrecken. Einer der bekanntesten und schönsten Parks ist wohl der Lazienki-Park (‚Bäder-Park‘). In der milden November-Sonne erstrahlten die Blätter in den buntesten Farben und überall hüpften Eichhörnchen herum. Die Prachtbauten rund um die Teiche und angelegten Seen taten dazu noch ihr Übriges um sich im besten Licht zu präsentieren.

Lazienki Park sunet // Warschau
Kultur im Schnelldurchgang
Warschau hat gefühlt trilliarden Statuen zu jedem beliebigen Thema. Warschauer Aufstand, Aufstand der Juden, Kniefall von Willy Brandt, für jeden berühmten Einwohner, und und und. Ich bin mir sicher, mit all diesen hat sich schon mal jemand beschäftigt und niedergeschrieben. Mich interessierten sie jetzt bis auf ein paar Ausnahmen aber nicht so sehr. Schön ist die Chopin Statue im Lazienki Park, an der in den Sommermonaten jeden Sonntag Klavierkonzerte gegeben werden, denen man mit Picknickdecke bewaffnet, frei zuhören kann.

Museen gibt es natürlich auch, die bekanntesten sind wohl das polnische Nationalmuseum, das jüdische Museum und das Museum des Warschauer Aufstands. Dem Letzteren habe ich auch einen Besuch abgestattet. Es handelt um den eingangs schon erwähnten Warschauer Aufstand und ist wirklich gut gemacht. Allerdings sollte man von einem Besuch unter der Woche, während der Schulausflugszeiten Abstand nehmen. Außer man steht auf herumwuselnde Kinder, die einem ständig im Weg stehen. Nach dem Besuch war ich auch äußerst betroffen, was dieser Stadt angetan wurde. Das Museum der polnischen Juden konnte ich mir dann auch nur noch oberflächlich anschauen. Die Architektur ist von außen sehr schlicht und klotzig gehalten, man gelangt durch eine Art Spalt ins Innere. Dieser Spalt symbolisiert den Weg der Juden durch das Meer. Im Inneren hingegen ist gefühlt keine Wand gerade und in Wellen gestaltet.

Szopin Statue Lazienki Park // Warschau

…und sonst so?
-    Polnisch ist unfassbar kompliziert! Bei der Aussprache bricht man sich die Zunge und man spricht fast jeden verdammten Buchstaben nicht so aus, wie er dasteht. Außerdem werden auch Namen gebeugt, was zum Beispiel bei der akutellen H&M Kampagne mit David Beckham lustig wurde: auf dem Plakat stand dann nämlich das für uns recht weibliche klingende Davida Beckhama.
-    ÖPNV ist super günstig. 20 Minuten Straßenbahn fahren kosten 3,40 Zloty, umgerechnet 80 Cent. Das Netz ist sehr gut aufgebaut und ich konnte mich nach wenigen Malen fahren ohne Probleme orientieren.
-    Bei rot bleib steh'n - bei grün darfst du geh'n.. Rote Ampeln sind in Polen wirklich rote Ampeln – es bleiben echt alle stehen. Nix mit südeuropäischer Mentalität.
-    Wer mehr über die Stadt erfahren möchte, dem lege ich das Buch ‚Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene‘ von Steffen Möller sehr ans Herz. Es ist sehr, sehr witzig geschrieben und gerade nach ein paar Tagen in Warschau findet man hier so einiges wieder und die Hintergründe hinzu.

Mittwoch, 29. April 2015

Ein Roadtrip durch Zentralmarokko.


Am Tag nach der großen Fahrerei war mein Bauch wegen der fiesen Fische am Hafen von Essaouira noch nicht so ganz wiederhergestellt und statt einer langen Wanderung planten wir jetzt einen Trip nach Agdz und Zagora. Bereits beim hinausgehen gab uns dann unser Hotelbesitzer noch den Tipp, zur Oase von Fint zu fahren, da diese nicht so weit weg und sehr schön sei (und nicht im Lonely Planet, muah).

Solche Tipps nehmen wir doch immer gerne an und so ging es auf gen Oase. Zuerst auf super Straßen, danach folgten Schotterstraßen und daraufhin ein Weg, der eigentlich nur mit 4x4 Autos zu befahren ist. Der Polo hielt aber tapfer durch und als wir schon dachten, wir würden gar nicht mehr ankommen, tauchte die Oase wie aus dem Nichts auf. So cool muss sich das also früher angefühlt haben, als man nach mehreren Tagen in der Wüste die rettende Oase sah.

Idris, das 4x4 saharienne und Franzbert.
Grün.
Feeling small.
Njomm.

Auf der Straße stand dann Idris, der uns die Oase zeigen wollte. Er wirkte nett und zeigte uns Felder, Blumen und den Fluss, erzählte uns von den vier Dörfern mit ca. 1.300 Einwohnern und wie sie ihr Leben abseits der Welt gestalten. Er zeigte uns auch den schönen Blick über die riesige Oase und die Grundschule, die immerhin 120 Kinder besuchen.

Nach Tee, leckeren Hühnerspiessen und einem Trinkgeld für den alten Parkplatzwächter war der schöne Vormittag dann auch schon vorbei und wir cruisten weiter, Richtung Agdz. Die Stadt, 50 km von Ouazazate entfernt, liegt auch in einer Oase und der Weg dahin war super cool. Berge, Landschaft und Serpentinen. Tagsüber machte das Fahren auch gleich noch mehr Spaß und wir hielten immer mal an, um die Landschaft zu genießen.

Selfiiiie.
Landschaft. Schönschönschön.
Kamele I
Schon der Blick auf Agdz war dann wieder sau cool: ein paar Häuser und danach ein riesen Palmenhain, die Palmeraie. In der Stadt suchten wir dann nach der Kasbah Caid Ali und fanden sie nach einem Hinweis auch. Versteckt hinter Mauern tauchte sie auf  und eine sehr nette Französin, deren Mann (und dessen Vorfahren) die Kasbah und das Land gehören, führte uns herum und erklärte uns für 30 Dirham (ca. 3 Euro) auf Deutsch die Kasbah.

Kasbah Caid Ali.
Blick. 
Sie erzählte uns lauter interessante Sachen über die Bauweise der Häuser in Marokko, die aufgrund der riesen Temperaturschwankungen einiges aushalten müssen. So sind im Sommer hier bis zu 45 Grad, im Winter hingegen bis -5. Durch Luftdruck, intelligentes Lüften und Wohnen wird dieser Tatsache aber entgegen gewirkt so gut es geht. Das absolute i-Tüpfelchen war dann der Wahnsinns-Blick über den Palmeraie und die Berge.

Auf dem Rückweg hielten wir dann noch im Zentrum von Agdz und ein älterer Herr sprach uns an (wie immer, wenn wir nur irgendwo auftauchten). Bald kamen wir auf unsere Nationalität zu sprechen und er bat uns sein Fotobuch zu übersetzen, dass ihm sein Freund aus Deutschland geschickt hatte, Xaver. Da sagt man natürlich nicht nein und begleiteten ihn in seinen Laden. Ich übersetzte das Buch für ihn (wie viele das wohl schon getan hatten?;)) und wir tranken noch einen Tee. Als Erinnerung wollte er ein Foto im typischen Gewand und mit Turban und dem langen Umhang posierten wir in seinem Hinterzimmer. 

Überzeugende Berber. 
Mit einem Bauch, der wieder wie neu war, wachte ich am nächsten Morgen auf und konnte mich endlich ganz in das leckere Frühstück stürzen - eine Art Blätterteig triefend vor Honig, njomm. Nach diesem checkten wir aus und liefen unter grauen Wolken und leisem tröpfeln in Richtung der riesigen, imposanten Kasbah am Berghang. 

Auf der Kasbah von Haid Ben-Haddou stiefelten wir etwas herum und bewunderten die schöne Aussicht. Es war recht kühl und so blieben wir nicht länger als nötig, denn die Fahrt nach Taroudannt lang schließlich noch vor uns.

Kasbah.
Bilder.
In Taroudannt kurze Bestürzung: die Stadt war gar nicht so klein, wie an der Anzahl der wenigen Touristen-Hotels auf Tripadvisor und Booking.com gedacht. Da wir diesmal die Strecke zum Hotel nicht vorgeladen hatten, waren wir kurz etwas aufgeschmissen - denn in der Medina mit dem Auto rumsuchen war aufgrund der Größe der Stadt (über 70.000 Einwohnern) einfach unmöglich. Merke: vorher schonmal auf Wiki schauen, was das nächste Reiseziel so kann. 

Nachdem weder Passanten noch die Polizei uns den Weg zu unserem Riad zeigen konnten, schmiss ich dann doch mal das mobile Internet an (99 Cent pro MBit, roaming tut doch ganz schön weh) und lud den Weg vor. Wir fanden dann immerhin in die Nähe des Riads, standen dann jedoch statt im Riad im ultra schicken Vorgarten eines älteren Herren. Sein Butler zeigte uns dann jedoch den Weg zu unserer Unterkunft, dem Riad la Princesa, die sich als sehr klein und sehr hübsch herausstellte. 

Abends fanden wir dann auch heraus, warum die Stadt so wenige Hotels auf den üblichen Seiten hatte: es gab einfach kaum Touristen. Wir fanden das natürlich ganz angenehm, konnten wir doch so auch mal die 'echte' Seite Marokkos kennen lernen.
Markt.
Real life.
Riad. Unaufgeräumt.
Pläne sind ja immer dazu da, sie zu ändern, das war schon immer mein Reisemotto. Der Plan dieses mal war es, den Tag in Taroudant und am nächsten Tag vor der Abgabe des Autos in Marrakech noch ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen. Da jedoch das Wetter am 2. Tag deutlich schlechter sein sollte, entschieden wir uns spontan, den Tag in Taghazout zu verbringen um noch ein bisschen Farbe zu tanken und ein paar Wellen zu surfen. 

Also setzte ich mich hinters Steuer und los gings, 100 km gen Westen. Google Maps hatte uns zwei Routen ausgespuckt, die unserer Meinung aber nicht über die sinnvollste und direkteste Straße führten. Auf dem Rückweg merkten wir dann, das Google doch immer recht hat, denn die angebotene Route war viel besser. Merke: traue Google - es hat meistens Recht. 


Surf.
<3
Deutschland?
Kamele II.
Durch Agadir ging es an vielen Kreisverkehren vorbei und bald erreichten wir den Strand vor Taghazout. Die Sonne schien, das Meer war kalt und es folgte ein purer Relaxtag ohne besondere Vorkommnisse. Da die Tide gerade dabei war, abzufließen waren die Wellen nicht so doll, doch ohne Board war das aber dann auch nicht ganz so schlimm. Mit Burger und einer kalten Cola ließen wir den Tag ausklingen.

Sonntag, 10. August 2014

10 Personal Facts - Iran

Unsere knapp 14 Tage in diesem überraschenden und wunderschönen Land waren viel zu schnell vorbei. Hätte ich gewusst, dass Iran so viel zu bieten hat: ich wäre länger geblieben. Auf der Reise habe ich lustige, verwirrende, wunderschöne und eigenartige Dinge erlebt: die 10 Sachen, die mir am meisten im Kopf geblieben sind, sind aber die folgenden:

1. Iraner sind die nettesten Menschen, die ich bisher auf meinen Reisen kennen gelernt habe.

2. Gutes Essen gibt's in Iran nicht im Restaurant, sondern nur bei den Familien daheim. Auswärts wird nur Kebab kredenzt und vielleicht noch Dizi. Hinter verschlossenen Türen gibt es leckerstes Khorme Sabzi, Kamel-Eintopf und all das, woran man bei orientalischem Essen denkt.
Lammeintopf, 3 Stunden über offenem Feuer geschmort. Lecker, schmecker!
3. Vor 20 Uhr machen die Restaurants nicht mal auf. Und gegessen wird dann erst gegen 11. Bis dahin ist auch auf den Straßen die Hölle los - selbst Kleinkinder spielen quietsch-vergnügt herum.

4. Kleiderordnung Part I: Äußerster, riesen Respekt vor den Damen in den schwarzen Tschadors - ohne Haarklemmen wäre es mir unmöglich gewesen, hejab zu bleiben. Von der Hitze bereits im April gar nicht zu reden...

Frau mit Tschador. 
5. Schon wieder Essen: was gab es nur für unfassbar leckere Süßigkeiten! Gaz, Karamell, Kuchen, Pistazien-Plätzchen, njomm, njomm.

6. Kleiderordnung Part II: Noch im Flugzeug von Istanbul war ich etwas erstaunt über die Nicht-Existenz der Kopftücher bei den Damen und der doch sehr freizügigen (d.h. normalen europäischen) Kleidung. Im letzten Moment vor Ausstieg wurden erst Manteau und Kopftuch rausgeholt und locker umgelegt.

7. Nur ein Wort. Picknick! Auf dem Rasenstreifen an der Schnellstraße, im Park, am Denkmal, auf dem Kreisverkehr, überall. Nur stilecht mit Teppich, Zelt, Shisha und dem halben Hausstand.

Picknick vor Persepolis.
8. Themenwelten. In den Städten, in denen ich unterwegs war, gibt es wie früher noch ganze Straßenzüge zu nur einem Thema: alle Geschäfte mit Sportwaren auf Straße Nummer 1, alle Textiler auf der 2 und die Gewürze im Straßenzug nebenan. Sieht man so in Deutschland gar nicht mehr.

9. Mücke heißt Pascha = پشه

10. Zahlen und zählen auf persisch ist gar nicht so schwer und sehr, sehr empfehlenswert zu lernen. Erstens freuen sich alle und außerdem ist man gefeiter vor fiesen Touri-Preisen. Und die Zahl 5 auf persisch ist jedes mal eine kleine Liebeserklärung... <3

Ich habe, entgegen aller Befürchtungen meines Umfelds, Iran als sehr freundliches und uns gegenüber offenes Land kennengelernt. Ja, Frauen werden unterdrückt und der Kopftuchzwang ist schon lange überholt. Ja, für falsche Meinungen kann man hier ganz schnell ins Gefängnis wandern. Und auch ja: die Politik ist mehr als fragwürdig. Jedoch: ein Land besteht nicht nur aus denen da oben, sondern vor allem aus ganz normalen Menschen. Die uns strahlend entgegen kamen und uns "Welcome to Iran!" entgegen riefen. Die uns einluden, mit Ihnen Tee zu trinken und zu essen. Die sehr,sehr gebildet und auch reflektiert sind. Und die letztendlich in einem Land mit wahnsinniger Schönheit leben, das es wert ist zu besuchen. Ich hoffe, ein Umbruch hin zu einem moderneren Iran kann ohne Gewalt und Krieg enden, sondern friedlich: das Potenzial ist aus meiner Sicht definitiv da. Deswegen, wie immer: hinfahren, anschauen, kennen lernen.

Khodahafez Iran khoshgele!

Dienstag, 5. August 2014

Shiraz - Rosen und wilde Bekanntschaften.

Gestärkt mit dem äußerst leckeren Brot vom Frühstücksbüffet traten wir an unserem Shiraz-Sightseeing-Tag als erstes zu Fuß den Weg gen Chagh-Cheragh an. Da meine Füße und die Nike Free den 3 Stunden-Lauf durch die Wüste nicht ganz so gut verkraftet hatten, schön langsam, da liess sich auch die Hitze besser ertragen. Quer durch den schönsten der bisher gesehenen Basare streiften wir und versuchten, im Tag anzukommen.

Bunter Basar in Shiraz.

Der Chagh-Cheragh Schrein
Doch es hieß keine Müdigkeit vorschützen: wir hatten doch nur einen Tag für viele, viele Sehenswürdigkeiten in der sogenannten ‚Stadt der Gärten‘ Shiraz und mit 1,5 Millionen Einwohnern eine der größten Städte des Iran. Nummer eins auf der Liste war der Schrein Schah-Tscheragh, eine der heiligen Stätten im Iran. Hier herrscht für Frauen Tschador-Pflicht, der aber glücklicherweise ausgeliehen werden kann. Um die Blicke trotzdem auf einen zu lenken, waren die Leihtschadors jedoch statt in einem züchtigen schwarz, wie alle anderen, weiß mit bunten Blümchen.

Mit dem bunten Tischtuch bedeckt machte ich mich also auf, Johannes zu treffen, der durch den Männereingang hereingegangen war. Da Kameras abgegeben werden mussten, haben wir von unserem gesamten Besuch leider auch nur ein heimlich geschossenes Handyfoto. Wie man sieht, hatte ich die Nutzung noch nicht ganz raus: viel zu viel Haar zu sehen - das Ding ist einfach ständig weggerutscht!

Zünftig verhüllt.
Der heilige Schrein von außen.







***Kurz zum Schrein Chah Tscheragh: Übersetzt lautet der Name ‚König des Lichts‘ und  er ist die Begräbnisstätte von Amir Ahmad und Mir Muhammad. Er ist neben dem Schrein im Maschad einer der wichtigsten Pilgerstätten der Schiiten im Iran und im Inneren mit Tausenden Spiegel-Mosaiken ausgestattet, die um die Wette funkeln.***

Eigentlich darf das Innere des Schreins, eben das, was so hübsch ist, von Nicht-Muslimen nicht betreten werden. Wir wurden aber bereits am Eingang von einem netten älteren Herrn angesprochen, der uns gerne die Moschee zeigen wollte. Wir haben das natürlich gerne angenommen, und kamen so auch in den Genuß, die weichen Teppiche im Inneren zu spüren, das Glitzern der goldenen Türen und Mosaikwände zu bestaunen und das Mausoleum mit dem Sarg zu sehen.

Der nette Guide führte uns noch in weiteren Teilen der riesigen Moschee rum und brachte uns dann zu einer Koranschule, in der kleine Jungs im Alter von ca. 9 Jahren gerade eine Art Einführung ins Beten erhielten. Wir waren die Attraktion des Tages und die armen Kleinen konnten sich nicht mehr wirklich konzentrieren – hätte ich in dem Alter wohl dann auch nicht mehr gekonnt ;) Danach passierten weitere ominöse Dinge, auf die ich aber lieber im Netz nicht eingehen möchte, nur so viel sei gesagt: es war mehr als gut, dass Johannes und ich uns in unserer gefakten Ehe schon so lange kennen und so auch auf komische Situationen angemessen reagieren können.

Hamam-Museum und die Zitadelle des Karim Khan
Etwas verwirrt und eingeschüchtert standen wir dann wieder vor dem Heiligtum und marschierten durch den Bazaar gleich weiter in Richtung Hamam-Museum. Dieses Museum war vor allem von Einheimischen extrem gut besucht und ziemlich witzig: denn mit lebensecht-aussehenden Puppen wurden die typischen Hamam-Szenen nachgestellt. Hinterlegt mit den Geräuschen konnte man sich so eine Hamam Sitzung ziemlich gut vorstellen.

Und nun stelle man sich noch die Geräusche vor...

Alt vs. neu

Der nächste Punkt auf dem Plan: die Zitadelle des Karim Khan (dieser Name, Wahnsinn, wie aus 1001 Nacht, oder?). Diese Burg im Stadtzentrum hatte einen lustigen schiefen Turm, war innen mit Rosenduft erfüllt und sehr hübsch anzuschauen. In einem ziemlichen Touri-Restaurant in der Mitte des Bazaars nahmen wir nach diesen schweißtreibenden Aktivitäten Kebab und Mast zu uns und entgingen der Mittagshitze etwas.

Touristen erkennt man dann doch recht fix...
Nach einer kurzen Pause auf den Takhts im Hotel schnappten wir uns ein Taxi und fuhren zu Hafis‘ Grab. Der Taxifahrer verstand meine Bemühungen um die richtige Aussprache des Namens erst recht spät- nicht Hafis sondern Chafeeeess wird der gute ausgesprochen, führte uns dann aber zum Ziel. Das Grab ist in einer wirklich wunderschönen kleinen Parkanlage gelegen und es roch wieder mal, wie so oft in Shiraz, betörend nach Rosen. Neben riesigen deutschen Reisegruppen gab es auch kleine iranische Schulmädchen, die sich im rosa Maghe um ihre Lehrerin scharrten.

Eine seltene Aufnahme des Grabes OHNE Reisegruppen!

Herzig.

Hübsch ist es bei Hafez.
Im Reiseführer hatte ich gelesen, dass der Sonnenuntergang am Koran-Tor im Norden der Stadt ganz toll sein soll. Da es mittlerweile gegen 17:30 war, wollten wir noch etwas Zeit rumbringen und uns dieses Spektakel anschauen. Neben dem Tor war nun ein ziemlich hoher Berg mit einer kleinen Hütte oben drauf. Wir also die Wasserflaschen geschnappt und die gefühlt 500 Stufen den Berg erklommen. Belohnt wurden wir dann mit einer Wahnsinnsaussicht über Shiraz.

Franzi + Shiraz

Ich erzählte ja bereits von den netten Begegnungen und offenen Menschen im Iran. Während wir nun also auf dem Hügel saßen, Bilder schossen und den Moment genossen, kamen ein sehr sportlicher Mann mit Adidas T-Shirt und langer Jogginghose, der durchaus auch so auch in Deutschland an der Spree entlang laufen könnte, und eine Frau auf den Hügel gestapft. Sie war in einen stylischen rosafarbenen Adidas-Anzug, natürlich überlang, damit Hejab, gekleidet und mit äußerst knappem Kopftuch ausgestattet. Wir kamen schnell ins Gespräch und erfuhren das Akhbar und Nasri ihr tägliches Trainingsprogramm auf dem Berg vollführten, seit kurzem einen Englischkurs besuchten und sehr nette Menschen sind. Nach einer halben Stunde wurden wir dann zum Abendessen eingeladen. Nach etwas taroof siegte dann aber doch unsere Neugier und wir sagten zu – für 21:30 Uhr (hatte ich schon erwähnt, dass hier alle echt spät essen?!).

Über eine halbfertige Treppe, die mitten im Nichts einfach mal aufhörte stolperten wir den Berg hinab und blieben dann doch nicht bis zum Sonnenuntergang am Koran-Tor, sondern nur für einen kurzen Stopp. Vor welchem wir eine 6-spurige Straße ohne Nahtod-Erlebnis überquerten – welch Aufregung an einem Tag!

Das Koran Tor in Shiraz.
Taxi, Taxi.

So weit wie es nach 12 Tagen unterwegs sein noch möglich war, machten wir uns schön und warteten auf die zwei, die uns sogar vom Hotel abholten. Beim Warten kamen dann doch kurze Zweifel, dass die ganze Aktion ja doch etwas riskant sei – fremdes Land, fremde Menschen, einfach mitgehen? Das hat Mutti aber damals doch explizit verboten! Aber die Neugier siegte am Ende doch und so hatten wir einen wirklich schönen Abend bei Nasri und Akhbar. Zu Kebab, Dough und Chorme Sabzi radebrechten wir, während im Fernseher der Landarzt auf dem ARD lief. Ja, tatsächlich! Sie waren über diese Tatsache stolz wie Bolle.

Gegen ein Uhr wurden wir dann, trotz Proteste unsererseits, noch ins Hotel gebracht und nach einer kurzen Rekapitulation dieses wahnsinnig aufregenden Tages schliefen wir ein.

Am nächsten Morgen war dann unser Trip auch schon fast vorbei. Nach einem weiteren Besuch auf dem Basar, um Datteln und letzte Mitbringsel zu kaufen, sowie noch etwas orientalische Luft zu schnuppern, setzten wir uns gegen 13 Uhr ins Taxi gen Flughafen. Der Taxifahrer versuchte dann, uns noch über den Tisch zu ziehen, aber nach 2 Wochen Iran waren wir mit Preisen und Zahlen vertraut und konnten dem Einhalt gebieten.

Diese Süßigkeiten. Mir läuft noch immer das Wasser im Mund zusammen!
Teheran von oben.
Der Security Check war natürlich wieder getrennt nach Männlein und Weiblein. Im Landeanflug auf Teheran wurden uns dann zudem noch einmal die Ausmaße dieser riesen Stadt bewusst - unfassbar groß!

Bei Romys Freunden wurden wir dann noch einmal sehr nett empfangen konnten den Urlaub so perfekt ausklingen lassen. Der Rückflug selbst war dann wieder zu einer Unzeit: 6 Uhr früh. Khodahafez, Iran!

Freitag, 20. Juni 2014

Reise in die Vergangenheit: Persepolis und Naqsh-e Rostam


Den luxuriösesten Teil einer Langstreckenfahrt haben wir zwischen Yazd und Shiraz gemacht: mit dem Taxi sind wir die ca. 400 km lange Strecke abgefahren. Kosten hierfür waren ca. 100 Dollar, also 75 Euro, inkl. Stops in Persepolis, Pasargadae und Naqsh-e Rostam. Da wir für diese Sehenswürdigkeiten so oder so ein Taxi hätten nehmen müssen und dann auch noch einen Transporttag verloren hätten, kam uns das Ganze also sehr gelegen. Für den Preis wäre ich in Dresden vermutlich maximal einmal quer durch die Stadt gekommen.

Pasargadae
Erster Stopp nach 4 Stunden Fahrt durch steile Hügel, unwirtliche Landschaft und an vielen, vielen LKWs vorbei, war Pasargadae, der Überrest der ersten Residenz des Perserreiches. Es wurde vermutlich als Heerlager gebaut und ca. 550 vor Christus durch den König Kambyses II erweitert. Heute steht außer einem großen Grabstein nicht mehr so viel und die Anlage ist sehr weitläufig. Da uns sowohl Masud in Yazd, alle anderen Reisenden und auch unser Fahrer nicht empfahlen die Anlage zu besuchen, da es fast genauso aussieht wie Persepolis und die 150.000 Rial nicht wert sei, machten wir nur eine kleine Teepause und fuhren direkt weiter nach Naqsh-e Rostam.
Pasargadae von weitem. Tele sei Dank! :)
Naqsh-e Rostam
In Naqsh-e Rostam angekommen, konnten wir schon vom Parkplatz die riesigen, in Stein gehauenen Grabmale sehen. Und die riesige Touristengruppen, die davor standen. Wir ließen uns aber nicht abschrecken, zahlten die 150.000 Rial und schauten uns die Inschriften und Gräber von Nahem an. Hier befinden sich die Grabmäler von Darius dem I und II, Xerxes und Ataxerxes und am beeindruckendsten ist wohl, dass alles so unfassbar alt ist- die Jungs sind alle zwischen 480 und 400 vor Christus gestorben! Wer sich die Geschichte des Grabes anschauen möchte, dem sei der Wikipedia Artikel nahe gelegt, der alle Reliefs auch detailliert darstellt.

Naqsh-e Rostam in ganzer Pracht.

Riesen Grab, uralt.
Persepolis
Da es in Yazd eigentlich ganz angenehm war, in Jeans rumzulaufen, hatte ich diese auch an dem großen Altertums-Sightseeing Tag an. Plus Jeanshemd, Unterhemd und lange Bluse, man will ja ordentlich Hejab sein. Doch diese Kleiderkombi war in der Hitze des Südens ein großer Fehler. Schon durch Naqsh-e Rostam schleppte ich mich dahin und 10 km weiter, in Persepolis war es dann ganz vorbei – von 14 bis 16 Uhr durchstreiften wir das riesige Gebiet der alten persischen Hauptstadt und ich war kurz vorm hyperventilieren.

Persepolis geht auch nur fast aufs Bild.
Warm!
Das perfekte Ehepaar :D
Der Wächter der Ruine.
Damals und heute - verblüffende Ähnlichkeit.

Das Tor der Nationen.

Säulen.

Doch abgesehen davon war es da echt sehr, sehr interessant. Das Witzigste waren jedoch eigentlich nicht die vielen alten Steine, sondern das Studieren der vielen einheimischen Touristen. Da wir an einem Freitag (=europäischer Sonntag) da waren, reisten viele, viele Familien an, picknickten mit ihren Teppichen und Zelten im Park, aßen Fast Food im Food Court und wir konnten einen super Querschnitt durch die iranische Gesellschaft beobachten. Coole Sache.
Spiiiidermaaan!
Ruinen.
Abgesehen davon ist Persepolis natürlich auch eine Reise wert – wie alt das alles ist! Durch das Tor der Nationen zu laufen, und daran zu denken, dass schon 2.500 Jahre vorher die Delegierten aus dem gesamten persischen Reich durchgelaufen sind, bringt schon eine gewisse Gänsehaut.

Ankommen in Shiraz
Viele Reliefs, Fotos und Schweißtropfen später saßen wir erschöpft wieder im Auto und waren auf der letzten Teilstrecke des Tages: nach Shiraz! Am Koran-Tor vorbei, an welchem früher die Reisenden anhielten, Allah für das Ankommen in der Stadt dankten, weiter gen Golshan Hotel. Dieses wurde uns von Masoud empfohlen und es war das hübscheste Hotel der gesamten Reise. Im alten persischen Stil gehaltener Innenhof, großes Zimmer mit bequemen Betten – und das für knapp 15 Euro die Nacht (mit leckerem Frühstück natürlich).

Allgegenwärtig...
Wunderschönes Hostel.
Nachdem ich mich mit Freude kurzzeitig meiner Bekleidung entrissen hatte, legte ich die leichtere Version dieser schnell wieder an, denn ein letzter Tagespunkt stand noch auf dem Plan: der Naranjestan Garten mit dem Zinat-ol Molk Haus. Dieser hübsche Garten war fussläufig zu erreichen und kaum, dass wir drin waren schlug uns schon der betörende Duft der Rosen entgegen. Wahnsinn, wie gut das roch!

Zinat ol-Molk Haus. Wunderhübsch.
Der Duft...betörend!
Der Garten war wieder sehr hübsch, noch cooler war aber eigentlich das Zinat-ol Molk Haus, in welchem vor einigen Jahrzehnten amerikanische Missionare/Forscher lebten. Das Haus war über und über mit Spiegelmosaiken ausgestattet und alles glitzerte im Sonnenlicht. Super schön! Auch hier konnte man wieder wunderbar die Eigenarten der Iraner beobachten: Eis essen geht immer, am besten Softeis aus der Maschine (haben wir uns dann auch gegönnt), Mini-Digicams werden am liebsten auf dicken Stativen befestigt und gewichtig Fotos gemacht und auch beliebt: sich als Nomade verkleidet fotografieren lassen.

Auf dem Rückweg konnte ich ein weiteres Stück in meiner großen Sammlung "Tiere, die niedlich sind, die man aber auch essen kann" aufnehmen: Kamel. Bisschen gruselig ist das ja schon...

Traditionen zum ausleihen
Äh ja. Beachtenswert auch: seine Haare.
Asisam.
Kamel :(