Am Tag nach der großen Fahrerei war mein Bauch wegen der fiesen Fische am Hafen von Essaouira noch nicht so ganz wiederhergestellt und statt einer langen Wanderung planten wir jetzt einen Trip nach Agdz und Zagora. Bereits beim hinausgehen gab uns dann unser Hotelbesitzer noch den Tipp, zur Oase von Fint zu fahren, da diese nicht so weit weg und sehr schön sei (und nicht im Lonely Planet, muah).
Solche Tipps nehmen
wir doch immer gerne an und so ging es auf gen Oase. Zuerst auf super Straßen,
danach folgten Schotterstraßen und daraufhin ein Weg, der eigentlich
nur mit 4x4 Autos zu befahren ist. Der Polo hielt aber tapfer durch und
als wir schon dachten, wir würden gar nicht mehr ankommen, tauchte die
Oase wie aus dem Nichts auf. So cool muss sich das also früher angefühlt haben, als man nach mehreren Tagen in der Wüste die rettende Oase sah.
Idris, das 4x4 saharienne und Franzbert.
Grün.
Feeling small.
Njomm.
Auf der Straße stand dann Idris, der uns
die Oase zeigen wollte. Er wirkte nett und zeigte uns Felder, Blumen und den Fluss, erzählte uns von den vier Dörfern
mit ca. 1.300 Einwohnern und wie sie ihr Leben abseits der Welt gestalten. Er
zeigte uns auch den schönen Blick über die riesige Oase und die Grundschule, die immerhin 120 Kinder besuchen.
Nach Tee, leckeren Hühnerspiessen und einem Trinkgeld für den alten Parkplatzwächter war der schöne Vormittag dann auch schon vorbei und wir
cruisten weiter, Richtung Agdz. Die Stadt, 50 km von Ouazazate entfernt,
liegt auch in einer Oase und der Weg dahin war super cool. Berge,
Landschaft und Serpentinen. Tagsüber machte das Fahren auch gleich noch
mehr Spaß und wir hielten immer mal an, um die Landschaft zu genießen.
Selfiiiie.
Landschaft. Schönschönschön.
Kamele I
Schon
der Blick auf Agdz war dann wieder sau cool: ein paar Häuser und danach ein riesen Palmenhain, die Palmeraie. In der Stadt suchten wir dann nach der
Kasbah Caid Ali und fanden sie nach einem Hinweis auch. Versteckt
hinter Mauern tauchte sie auf und eine sehr nette
Französin, deren Mann (und dessen Vorfahren) die Kasbah und das
Land gehören, führte uns herum und erklärte uns für 30 Dirham (ca. 3 Euro) auf Deutsch die Kasbah.
Kasbah Caid Ali.
Blick.
Sie erzählte uns lauter
interessante Sachen über die Bauweise der Häuser in Marokko, die aufgrund
der riesen Temperaturschwankungen einiges aushalten müssen. So sind im
Sommer hier bis zu 45 Grad, im Winter hingegen bis -5. Durch Luftdruck,
intelligentes Lüften und Wohnen wird dieser Tatsache aber entgegen
gewirkt so gut es geht. Das absolute i-Tüpfelchen war dann der Wahnsinns-Blick über den Palmeraie und die Berge.
Auf dem Rückweg
hielten wir dann noch im Zentrum von Agdz und ein älterer Herr sprach
uns an (wie immer, wenn wir nur irgendwo auftauchten). Bald kamen wir auf unsere Nationalität zu sprechen und er bat
uns sein Fotobuch zu übersetzen, dass ihm sein Freund aus Deutschland
geschickt hatte, Xaver. Da sagt man natürlich nicht nein und begleiteten
ihn in seinen Laden. Ich übersetzte das Buch für ihn (wie viele das
wohl schon getan hatten?;)) und wir tranken noch einen Tee. Als
Erinnerung wollte er ein Foto im typischen Gewand und mit Turban und dem
langen Umhang posierten wir in seinem Hinterzimmer.
Überzeugende Berber.
Mit
einem Bauch, der wieder wie neu war, wachte ich am nächsten Morgen auf und konnte mich
endlich ganz in das leckere Frühstück stürzen - eine Art Blätterteig triefend vor Honig, njomm. Nach diesem checkten wir
aus und liefen unter grauen Wolken und leisem tröpfeln in Richtung der
riesigen, imposanten Kasbah am Berghang.
Auf der Kasbah von Haid Ben-Haddou stiefelten wir etwas
herum und bewunderten die schöne Aussicht. Es war recht kühl und so
blieben wir nicht länger als nötig, denn die Fahrt nach Taroudannt lang
schließlich noch vor uns.
Kasbah.
Bilder.
In Taroudannt kurze Bestürzung:
die Stadt war gar nicht so klein, wie an der Anzahl der wenigen Touristen-Hotels auf Tripadvisor und Booking.com gedacht. Da wir diesmal die Strecke zum Hotel nicht vorgeladen hatten,
waren wir kurz etwas aufgeschmissen - denn in der Medina mit dem Auto
rumsuchen war aufgrund der Größe der Stadt (über 70.000 Einwohnern) einfach unmöglich. Merke: vorher schonmal auf Wiki schauen, was das nächste Reiseziel so kann.
Nachdem weder
Passanten noch die Polizei uns den Weg zu unserem Riad zeigen konnten,
schmiss ich dann doch mal das mobile Internet an (99 Cent pro MBit, roaming tut doch ganz schön weh)
und lud den Weg vor. Wir fanden dann immerhin in die Nähe des Riads,
standen dann jedoch statt im Riad im ultra schicken Vorgarten eines älteren
Herren. Sein Butler zeigte uns dann jedoch den Weg zu unserer
Unterkunft, dem Riad la Princesa, die sich als sehr klein und sehr hübsch herausstellte.
Abends fanden wir dann auch heraus, warum die Stadt so wenige Hotels auf den üblichen Seiten hatte: es gab einfach kaum Touristen. Wir fanden das natürlich ganz angenehm, konnten wir doch so auch mal die 'echte' Seite Marokkos kennen lernen.
Markt.
Real life.
Riad. Unaufgeräumt.
Pläne
sind ja immer dazu da, sie zu ändern, das war schon immer mein Reisemotto. Der Plan dieses mal war es, den Tag in Taroudant und
am nächsten Tag vor der Abgabe des Autos in Marrakech noch ein bisschen
Zeit am Meer zu verbringen. Da jedoch das Wetter am 2. Tag deutlich
schlechter sein sollte, entschieden wir uns spontan, den Tag in
Taghazout zu verbringen um noch ein bisschen Farbe zu tanken und ein paar Wellen zu surfen.
Also setzte ich
mich hinters Steuer und los gings, 100 km gen Westen. Google Maps hatte
uns zwei Routen ausgespuckt, die unserer Meinung aber nicht über die
sinnvollste und direkteste Straße führten. Auf dem Rückweg merkten wir
dann, das Google doch immer recht hat, denn die angebotene Route war
viel besser. Merke: traue Google - es hat meistens Recht.
Surf.
<3
Deutschland?
Kamele II.
Durch Agadir ging es an vielen Kreisverkehren vorbei und bald erreichten wir
den Strand vor Taghazout. Die Sonne schien, das Meer war kalt und es
folgte ein purer Relaxtag ohne besondere Vorkommnisse. Da die Tide gerade dabei war, abzufließen
waren die Wellen nicht so doll, doch ohne Board war das aber dann auch nicht ganz so schlimm. Mit Burger und einer kalten Cola ließen wir den Tag ausklingen.
Better late than never - das ist wohl das Motto dieses Blog-Posts. Vor mittlerweile etwas mehr als einem halben Jahr machte ich mich auf nach Marokko....
3 Wochen nach meinem letzten Ausflug nach Frankreich im Oktober machte ich mich wieder auf den Weg - um endlich mal Afrika zu sehen. Da meine Eltern (hallo Papa!) mit uns nie Pauschalurlaube in Ägypten, Tunesien und Co. machten (Danke Papa! :) ) und ich es einfach bisher noch nicht in diese Gefilde der Welt schaffte, war die Vorfreude auf einen neuen Kontinent besonders groß.
Los ging es diesmal in Frankfurt Hahn - hässlicher Flughafen, Charme = 0. Aber was will man von einem Flughafen, von dem fast nur Ryanair abfliegt, schon erwarten (und hey - für einen Flug für 36 Euro (+15 Euro
Gepäck nehme ich das gerne in Kauf!). Immerhin hat Ryanair jetzt auch die Sitzplatzzuweisung vor dem Flug eingeführt, so dass das große Drängeln
auf das Einchecken ausgeblieben ist.
Gelandet in Marrakesh hieß es mal wieder anstehen bei der Passkontrolle - da schätzt man reisen in Europa dann doch sehr. Nachdem aber auch das überstanden war und ich auch meinen Rucksack wohlbehalten in die Arme schließen konnte, erblickte ich am Ausgang gleich den beim Hostel bestellten Fahrer. Normalerweise ist das ja nicht unbedingt meine Art, aber ich wollte mich nicht unbedingt im Dunkeln in den verwirrenden Gassen der Medina verlaufen.
Und am Hotel angekommen, wurde ich gleich mit der unangenehmen Seite Marrokkos konfrontiert: über den Tisch gezogen werden. Trotz Fixpreises auf der Hostelseite forderte der Taxifahrer einen höheren Preis und da der Mann nach wiederholtem Widersprechen meinerseits immer böser wurde, beschloss ich, die Sache im Hostel zu hinterfragen.
Im sehr hübschen Equity Point Hostel klärte sich die Situation beim Einchecken dann aber sehr schnell
und ich bekam mein Geld zurück. Bei Humus und frischem Brot lernte ich schnell ein paar andere
Reisende kennen und so klang der Abend beim üblichen Austausch von Geschichten aus.
Der ursprüngliche Plan war eigentlich, schon am Ankunftsabend mit dem CTM-Bus nach Essaouira zu reisen um länger Zeit in und am Wasser zu haben. Durch die späte Landezeit war mir das dann aber doch recht knapp und so befand ich mich erst am nächsten Morgen um 8 Uhr an der Busstation von Supratours ein - ohne vorher ein Ticket gebucht zu haben. Jeder, den ich fragte (auch das Internet), war da ja skeptisch gewesen und ich hörte immer: 'Jaaa, da wirst du keinen Bus kriegen, da muss man mindestens 3 Tage vorher buchen, super voll, keine Chance, niemals, nein nein nein'.
Davon ließ ich mich dann aber nicht abschrecken, stellte mich an den Schalter, hatte nach 2 Minuten mein Ticket, saß nach 10 Minuten im Bus und um 11:30 Uhr war ich in Essaouira. Et voilá - wieder mal bewahrheitete sich die alte Devise: einfach machen!
Aus
dem Bus raus schüttelte ich erstmal alle nervigen Menschen ab, die
einem Hotels, Tragedienste und sonst was andrehen wollen und stiefelte los,
gen Hostel. So dachte ich jedenfalls. In echt stellte sich die
Geschichte als etwas schwieriger raus, denn so eine Medina ist auch mit
Licht recht unübersichtlich. Ich verlief mich also erstmal so richtig und da ich
kluger Mensch auch die Karte von Essaouira auf dem Handy nicht vorgeladen hatte, konnte
mich auch der blaue GPS- Punkt nicht retten. Eine sehr nette Marokkanerin tat dies
dann aber und zeigte mir den Weg zum Riad Dar Afram.
Mauerliebe I
Mauerliebe II
Dieses
ist sehr hübsch, hat einen super netten marokkanisch-australischen
Besitzer und Blick aufs Meer, yeay. Nach einem kurzen Verschnaufen meldeten sich Hunger und Neugier und ich machte mich auf Richtung Strand.
Ich war ja schließlich zum Surfen da!
Am
Strand erstmal Enttäuschung: ultra kleine Wellen (selbst für mich) und
ein bisschen dreckig. Dazu kam noch der bewölkte Himmel: Mäh. Nach einem kurzen Schnack mit dem Board-Verleiher kam jedoch die Hoffnung zurück: mit High Tide am Nachmittag wäre alles besser. So sprang ich dann am Nachmittag mit einem Longboard bewaffnet in die Wellen und hatte echt Spaß - klein aber powerful ist die Devise.
Mit meinen betrunkenen, englischen Zimmerkollegen verbrachte ich dann einen sehr lustigen Abend und habe gleich noch einen Restauranttipp: das Elizir. Super, super leckeres Essen und super cooles Interieur - da konnte ich auch den etwas höheren Preis (ca. 18 Euro für 3 Gänge und Wein) verkraften. Am besten vorher reservieren, da die Plätze sehr begehrt sind.
Leckerstes Essen im Elizir.
In den nächsten zwei Tagen in Essaouira stromerte ich durch die Gassen, ging surfen, ass Fisch am Hafen (merke: Hände desinfizieren und nicht nur waschen beugt Magen-Darm vor. Auauaua. ) und chillte auf der Hostel-Dachterrasse.
Meer sehen.
Fisch sehen.
Vögel sehen.
Boote sehen.
Sonnenuntergang sehen.
Menschen sehen.
Irgendwann waren aber aufgrund der nur kurzen Reisezeit aber auch die schönen Tage am Meer passé, da wir (mittlerweile war mein Kumpel Kevin, mit dem ich letztes Jahr schon in Porto war, auch angereist) ja auch noch mehr vom Land sehen wollten, als nur Essaouira. Zunächst planten wir ja eigentlich nur mit Bus herumzureisen. Das wurde aus Zeitgründen verworfen. Dann wollten wir ein Auto in Essaouira mieten und über Taghazout und Taroudant nach Ouazazate fahren. Da es aber nur windige Autovermieter gab, düsten wir mit den englischen Jungs nach Marrakesh und besorgten uns dort einen Mietwagen.
Dies war wieder mit vielen Diskussionen verbunden, so wie eigentlich jedes Geschäft in Marokko. Als wir dann endlich im Auto saßen, war es fünf und somit fast schon dunkel. 240 km lagen vor uns, Google Maps meinte, es wären ca. drei Stunden zu fahren. In Reiseführern und Internetforen schrieben alle, man solle doch bei Dunkelheit besser nicht fahren, wir waren aber mutig und so schlimm waren die Straßen bisher ja auch nicht gewesen.
Nach dem Gewusel durch die
Stadt war die Straße die ersten Kilometer dann auch ganz ok, bis wir dann zu den
ersten Bergen kamen. An einem der Berge überholten wir einen Lkw, der mit 20 km/h den Berg vor uns hinauf kroch. Leider war die Linie durchgezogen
und noch mehr leider entdeckte dies auch die Polizei, die oberhalb der Stelle stand.
Diese zog uns dann also
raus und meinte, dass das Überholen an einer durchgezogenen Linie 700
Dirham (ca. 70 Euro) kosten würde und ein Verstoß erster Güte wäre. Shit. Also
Führerschein, Pass und Papiere raus gegeben und dann zum Polizeiauto.
Nachdem ich vorher schon versucht hatte, den Preis zu drücken und der
Polizist uneinsichtig schien, kam das Angebot, die Strafe auf 300
Dirham (ca. 30 Euro) zu drücken, recht überraschend.
Angenommen haben wir es aber natürlich! Mit einem netten Lächeln, charmantem Auftreten und etwas
französisch kann man halt doch einiges erreichen. Auf dem weiteren Weg
trafen wir auch noch auf zwei weitere Polizeikontrollen, die uns aber ohne
anhalten durchwunken.
Weiter ging die Fahrt
durch Serpentinen und enge Kurven, hinter extrem langsamen Lastern her,
welche mit 15 km/h den Berg hochzuckelten (und die wir uns kaum noch zu überholen
trauten, da fast immer der Strich durchgezogen war) und blendendem
Gegenverkehr.
Statt drei Stunden haben wir am Ende fast fünf gebraucht und
unsere Ankunft war dann erst um 22 Uhr. Beim Buchen des Zimmers hatte
ich jedoch vorher angegeben, dass wir ca. 18 Uhr ankommen werden und war
dementsprechend angespannt (sorry Kevin!), ob wir überhaupt noch ein Bett bekommen
würden. Der nette Hotelbesitzer war jedoch noch wach und
auch das wirklich hübsche Zimmer mit dem weichen Bett war noch für uns reserviert.
Und dann war er da, der erste Tag der Women in Boardsports (WIB) Conference. Wieder mit dem Zug düste ich von Bordeaux nach Biarritz, an den wirklich süßen, kleinen Bahnhof und suchte mir den nächsten Bus zur Domaine de Bassilour, unserem Tagungsort.
Schon der Weg dahin war von female connection geprägt: ein kleines Mädchen, ca. 12 stürzte auf Ihrem Run zum Bus. Zusammen mit ihren Freundinnen stieg sie super tapfer ein, um dann ihre riesen Platzwunde am Knie zu begutachten. Mit etwas Wasser von einer netten Französin und einem Pflaster von mir ging es weiter und sie scribbelte (zugegebenermaßen etwas bleich um die Nase, aber ohne eine Träne zu vergießen) auf ihrem Rucksack rum.
Die Domaine de Bassilour war dann wie in einem französischen Romantik-Film: alte Villen, verspielte, super schöne Details und Landhaus-Charme, wohin man blickte. Perfekt also, um 4 Tage zu quatschen, diskutieren und Sport zu treiben.
Nach erstem Beschnuppern (kennen tat ich an diesem ersten Tag nämlich noch keine der wunderbaren anwesenden Ladies), war auch schon die erste Speakerin an der Reihe: Kim Woozy, Skateboarderin und Gründerin von Mahfia, einem Netzwerk von weiblichen Pro-Athletinnen aus der Actionsportsbranche. Sie sprach über ihr Leben, den Anfang des Netzwerks und ihrem unglaublichen Erfolgen. Beeindruckend ist, wie sie als Praktikantin bei einer großen Skatefirma anfing und sich durch Kontakte, ihre Motivation und Passion für den Sport einen Namen machte und nun so viel für die Mädels in der Branche - auch über das skaten hinaus - tut. Unbedingt anschauen: MAHFIA TV
Da mich eine Erkältung eingeholt hatte, konnte ich am nächsten Morgen leider nicht am Yoga teilnehmen, sondern erst wieder an den weiteren Talks. Hängen geblieben ist an diesem Tag vor allem einer: der von Cori Schumacher, 4-malige Longboard-Surf Weltmeisterin aus Kalifornien. Auch sie sprach wieder von ihrem Leben, wie ihre Mutter noch im achten Monat schwanger surfen ging, wie sie von klein auf mit Wettkämpfen aufwuchs und bald auch die Schattenseiten des Business kennenlernte und sich auch durch Depressionen kämpfte. Sie, eine Frau, die zunächst nicht den üblichen Schönheitsvorstellungen der Surf-Industrie entspricht, aber so, so, so mitreißend und charismatisch ist, erzählte dann zum Schluss eine Geschichte, die mich heute noch laut 'yeah!' rufen lässt:
2013 veranstaltete die Surf-Firma Roxy in Biarritz wie jedes Jahr einen Stop der ASP World Tour im Surfen. Der Werbeclip für diese Veranstaltung war klischeehafter und sexistischer als man sich hätte vorstellen können: nackte, blonde, schlanke Frau im Bett, unter der Dusche und am Strand. Surfen war absolut Nebensache. Cori, die sich seit einigen Jahren aktiv gegen Sexismus und Rollenklischees im Surfen einsetzt, entschied sich daraufhin eine Petition zu starten. Sie rechnete zunächst nicht mit dem größten Erfolg und glaubte an ca. 1.000 Unterschriften. Am Ende waren es fast 22.000 Unterschriften, die sich gegen diesen sexistischen Clip aussprachen und Cori brachte die Petition persönlich in das Roxy Headquarter nach San Diego. Auch wenn es zunächst nicht nach einer Erfolgsgeschichte aussah, so zeigte sich in diesem Jahr dann, dass Roxy doch aus der Geschichte gelernt hat, denn das Video der 2014er Veranstaltung in Hossegor ist einfach nur badass und richtig, richtig gut:
Wah, mega, oder? Ich freue mich echt jetzt noch so sehr über diesen Erfolg! Die gesamte Geschichte ausführlicher gibt es auch hier auf Englisch noch einmal: Huffington Post September 2013
Am Nachmittag ging es mit JoeBaby Noonan, einem Delphin-Flüsterer von den Bahamas und Alba Pardo, Action-Fotografin aus Spanien, gleich weiter. Interessante Gespräche über Fotografie, ein wenig Action und viel, viel Gelache ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Am Abend konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang an den Klippen von Bidart erleben und leckerstes Tapas im Le Madrid genießen. Nur zu empfehlen!
Sunset time.
Auch der nächste Tag wurde wieder spannend: Maritxu Darrigrand, die Gründerin von Roxy, kam, um von ihrem Leben zu sprechen. Wahnsinnig inspirierend, was diese Frau geschafft hat. Als quasi eine der ersten Frauen, die aktiv die Branche gestalteten, ist sie eine Voreiterin für uns alle, die sich in der Branche bewegen und manchmal vielleicht auch den Mut ob der riesigen Berge an Klischees verlieren.
Am Nachmittag kam dann wohl der für mich inspirierendste Talk, der mich auch heute noch über mich, mein Leben und das was mich ausmacht nachdenken lässt. Valeria Kechichian, Gründerin der Longboard Girls Crew, von der wohl jeder, der sich für das Thema Longboard interessiert, schon einmal etwas gehört hat, sprach und ich hang an ihren Lippen. Sie sprach von Frauenbildern und Ansprüchen, die man selber hat, von sich, über das Leben und davon, wie man mit einer Leidenschaft und viel, viel Arbeit etwas erreichen kann und ich hätte ihr ewig zuhören können. It's all about love. Yes.
Some lose all mind and become soul. Insane.
Some lose all soul and become mind. Intellectual.
Some lose both and become accepted. '''Bukowski
Und weil die Mädels der Longboard Girls Crew so unfassbar rocken, müsst ihr euch einfach den Trailer zu ihrem neuen Film 'Open' anschauen, der in Israel gedreht wurde und erst kürzlich Premiere in Madrid feierte:
Nach einer langen Durststrecke über den Sommer (der in meinem Teil von Deutschland zwar echt gut startete, aber dann doch recht abflachte), vielen geschwommenen Kilometern im Freibad von Heilbronn, ein paar Trips zum Wochenende (Berlin Festival, Dresden und Jena, the usual) ging es mal wieder raus aus Deutschland.
Und zwar zur Women in Boardsports (WIB) Conference, die dieses Jahr in Biarritz statt fand. Zur Erklärung: das ist ein seit 6 Jahren jährlich stattfindendes Treffen von Frauen, welche im Bereich Action- und Boardsports arbeiten, diesen lieben und leidenschaftlich betreiben. Schon letztes Jahr wollte ich dran teilnehmen, dann aber kam der neue Job (auch in der Sportindustrie) dazwischen.
Women in Boardsports Conference 2014
Ich freute mich also auf eine Woche coole Mädels, surfen, Yoga, viele interessante Gespräche und das alles an einem wunderbaren Ort: Biarritz. Doch zuvor wollte ich noch Bordeaux sehen, die selbsternannte schönste Stadt Frankreichs.
Die Wahl des Verkehrsmittels war diesmal nicht so schnell erledigt wie sonst, denn alles war recht teuer - vor allem das Fliegen. Auf so eine weite Strecke (immerhin knapp 1.300 km) mit dem Auto hatte ich auch keine Lust, also kam der Zug ins Spiel. Für weniger als 200 Euro buchte ich retour und saß also Samstag Abend im Zug gen Stuttgart. Tipp: am besten nicht über bahn.de, sondern über die Seite der französischen Bahn gehen: SNCF Voyages (auf Deutsch).
In diesem fühlte ich mich ohne High Heels und schwarzem Mini recht underdressed, nahm dies aber gelassen, denn hey: ich bin bald in Frankreich, ha! In Stuttgart hieß es dann nochmal 1,5 Stunden bis 1:35 Uhr warten, aber die Kulisse war super. Aufgetreten sind: besoffene Dirndlträgerinnen, Lederhosen-Burschen und eine große Ritter Sport Schokolade, von welcher ich das Schauspiel der Wasen-Besucher in vollem Maße überblicken konnte.
Die Zugfahrt war recht kurzweilig, in Paris merkte ich gottseidank noch, dass ich den Bahnhof wechseln musste (das wäre fast schief gegangen!) und dann tuckerte ich Bordeaux entgegen.
Die Suche nach einem Hostel gestaltete sich jedoch schwierig, denn nirgends konnte ich unter Hostel Bordeaux etwas gewohnt hostelartiges finden. Die Damen und Herren Franzosen sind da ja sehr eigen und so googelte ich auf französisch weiter und fand die Auberge jeunesse, recht nah am Bahnhof. 23 Euro inklusive Frühstück war für das saubere Zweibettzimmer sehr OK. Nur die spanischen Rotzlöffel, die zu 40st auftraten, können gerne das nächste mal daheim bleiben ;)
Velo-Franzi
Durch die Gassen von Bordeaux
Fensterladen-Liebe
Miroir d'Eau de Bordeaux
Miroir d'Eau 2eme
Fahrrad-Liebe
Da mein Aufenthalt nur kurz war, konnte ich mir neben den üblichen touristischen Attraktionen nicht viel anschauen. Daher eine kurze Zusammenfassung von 24h Bordeaux:
- An einem Sonntag im späten September ist es sehr, sehr leer tagsüber, abends jedoch immer noch sehr gut besucht. Und: viele der Läden in der Innenstadt haben auch am Sonntag geöffnet, zB. auf der Rue Sainte Catherine, der Haupteinkaufsstraße.
- Und noch ein Shopping-Hinweis: der riiiiesen Outlet-Store 'Quai des Marques' hat Sonntags offen, aber nicht Montags. Genauso wie das CAPC, das Musée des Arts Contemporaines. Und jetzt ratet mal, was ich Montags machen wollte? Ja, genau. Argh.
- Leihfahrräder sind super! Mit der Kreditkarte kann man sich ganz einfach registrieren, kostet für 24h Ticket 1,50 Euro. Danach: Radl aus der Station nehmen, 30 Minuten for free fahren und für jede weitere Stunde 2 Euro zahlen. Ausleihen und ausgeben geht an mehr als 150 Stationen und ist echt suuuper easy. FAZIT:
Günstig.
Man sieht viel mehr als in der U-Bahn und kommt weiter als zu Fuß.
Es ist gut für die Figur.
Und, Totschlagargument: Fetzt einfach.
- Tipp: Am Quai entlang spazieren und Menschen beobachten ist wunderbar und sehr entspannend. Auch ambitionierte Läufer finden hier perfekte Bedingungen vor.
- Bordeaux hat wunderbar viele Cafés, Bars und Restaurants - in der Altstadt rund um den Palace Saint Pierre oder am Place du Parlament. Ich werde mit einer guten Freundin wiederkommen und mich in jedes Café begeben und ein Gläschen Wein trinken!
- Und noch ein Tipp am Quai: unbedingt den Miroir d'eau anschauen! Das ist ein Kunstwerk zum benutzen - ein großes Feld aus Wasser, in der sich die Börse spiegelt (wenn nicht gerade viele juchzende Kinder rumhüpfen. Oder deutsche Touristinnen, hehe).
Unsere knapp 14 Tage in diesem überraschenden und wunderschönen Land waren viel zu schnell vorbei. Hätte ich gewusst, dass Iran so viel zu bieten hat: ich wäre länger geblieben. Auf der Reise habe ich lustige, verwirrende, wunderschöne und eigenartige Dinge erlebt: die 10 Sachen, die mir am meisten im Kopf geblieben sind, sind aber die folgenden:
1. Iraner sind die nettesten Menschen, die ich bisher auf meinen Reisen kennen gelernt habe.
2. Gutes Essen gibt's in Iran nicht im Restaurant, sondern nur bei den Familien daheim. Auswärts wird nur Kebab kredenzt und vielleicht noch Dizi. Hinter verschlossenen Türen gibt es leckerstes Khorme Sabzi, Kamel-Eintopf und all das, woran man bei orientalischem Essen denkt.
Lammeintopf, 3 Stunden über offenem Feuer geschmort. Lecker, schmecker!
3. Vor 20 Uhr machen die Restaurants nicht mal auf. Und gegessen wird dann erst gegen 11. Bis dahin ist auch auf den Straßen die Hölle los - selbst Kleinkinder spielen quietsch-vergnügt herum.
4. Kleiderordnung Part I: Äußerster, riesen Respekt vor den Damen in den schwarzen Tschadors - ohne Haarklemmen wäre es mir unmöglich gewesen, hejab zu bleiben. Von der Hitze bereits im April gar nicht zu reden...
Frau mit Tschador.
5. Schon wieder Essen: was gab es nur für unfassbar leckere Süßigkeiten! Gaz, Karamell, Kuchen, Pistazien-Plätzchen, njomm, njomm.
6. Kleiderordnung Part II: Noch im Flugzeug von Istanbul war ich etwas erstaunt über die Nicht-Existenz der Kopftücher bei den Damen und der doch sehr freizügigen (d.h. normalen europäischen) Kleidung. Im letzten Moment vor Ausstieg wurden erst Manteau und Kopftuch rausgeholt und locker umgelegt.
7. Nur ein Wort. Picknick! Auf dem Rasenstreifen an der Schnellstraße, im Park, am Denkmal, auf dem Kreisverkehr, überall. Nur stilecht mit Teppich, Zelt, Shisha und dem halben Hausstand.
Picknick vor Persepolis.
8. Themenwelten. In den Städten, in denen ich unterwegs war, gibt es wie früher noch ganze Straßenzüge zu nur einem Thema: alle Geschäfte mit Sportwaren auf Straße Nummer 1, alle Textiler auf der 2 und die Gewürze im Straßenzug nebenan. Sieht man so in Deutschland gar nicht mehr.
9. Mücke heißt Pascha = پشه
10. Zahlen und zählen auf persisch ist gar nicht so schwer und sehr, sehr empfehlenswert zu lernen. Erstens freuen sich alle und außerdem ist man gefeiter vor fiesen Touri-Preisen. Und die Zahl 5 auf persisch ist jedes mal eine kleine Liebeserklärung... <3
Ich habe, entgegen aller Befürchtungen meines Umfelds, Iran als sehr freundliches und uns gegenüber offenes Land kennengelernt. Ja, Frauen werden unterdrückt und der Kopftuchzwang ist schon lange überholt. Ja, für falsche Meinungen kann man hier ganz schnell ins Gefängnis wandern. Und auch ja: die Politik ist mehr als fragwürdig. Jedoch: ein Land besteht nicht nur aus denen da oben, sondern vor allem aus ganz normalen Menschen. Die uns strahlend entgegen kamen und uns "Welcome to Iran!" entgegen riefen. Die uns einluden, mit Ihnen Tee zu trinken und zu essen. Die sehr,sehr gebildet und auch reflektiert sind. Und die letztendlich in einem Land mit wahnsinniger Schönheit leben, das es wert ist zu besuchen. Ich hoffe, ein Umbruch hin zu einem moderneren Iran kann ohne Gewalt und Krieg enden, sondern friedlich: das Potenzial ist aus meiner Sicht definitiv da. Deswegen, wie immer: hinfahren, anschauen, kennen lernen.
Als ich im März mit meinem Vater über Angebote für einen Geburtstagskurzurlaub als Geschenk für den 50. Geburtstag meiner Mutter grübelte, erntete er beim Vorschlag Gardasee ein Kopf-schütteln meinerseits. Denn der Gardasee war in meinem Kopf verbunden mit: nur Deutschen, Teutonengrill und kleines Mallorca. Nur widerwillig ließ ich mich dann aber doch darauf ein und so schenkten wir der liebsten Mama zum Geburtstag einen Familientrip mit Mama, Papa, Franzi und Schwesterkind in ein 4-Sterne Hotel in Riva del Garda.
So ging es dann im vollen Auto früh am Morgen des Tags der deutschen Einheit los gen Süden: 850 km lagen vor uns, welche mal schneller und mal langsamer abgefahren wurden. Dank des strahlenden Sonnenscheins hatten auch viele weitere Tagesausflügler und Urlauber rund um München die gleiche Idee wie wir und so zog sich die Reise etwas hin. Aber: ich hab auch schon für viel weniger Kilometer um einiges mehr Zeit gebraucht und das ohne die grandiose Aussicht auf die Alpen.
Riva del Garda erwies sich dann bei einem ersten Stadtbummel tatsächlich so ein bisschen als das, was ich befürchtete: viele Touristen und die meisten davon Deutsch. Jedoch war das kleine Städtchen aber auch wirklich bezaubernd: alte Häuser, italienischer Flair und das alles mit dem Wahnsinnspanorama der Berge und Seen drum herum.
Frühstücksraumimpressionen.
Geschwisterliebe.
Hotelausblick die zweite.
Am nächsten Tag hieß es nach ausgiebigem Frühstück inklusive Schwesterkind-20.Geburtstags-Kuchen-Völlerei dann ab in die Laufschuhe, die Cascata de Verone, ein Wasserfall, wollte besichtigt werden. Der Weg dahin sollte ca. 30 Minuten zu Fuß dauern und durch Stadt und Land führen. Gesagt, getan, aber leider aufgrund schlechter Planung ungenügend ausgeführt:
1. Fail: Abkürzungen sollte man nur nehmen, wenn man sich wirklich auskennt. Wir berücksichtigten dies nicht und landeten auf dem abgeschlossenen Gelände des Krankenhauses, aus welchem wir nur durch viel Lächeln und meine rudimentären Italienischkenntnisse wieder fliehen konnten. 2. Fail: Richtige Karten nutzen, nicht welche, wo Wege und Pfade an völlig falschen Stellen eingemalt sind. So landeten wir kurzzeitig auf einem dicht befahrenen Kreisverkehr, auf dem Fußgänger eigentlich nichts zu suchen hatten... 3. Fail: Richtig informieren: kurz vor dem vermeintlichen Ziel standen wir an einer Straße ohne Fußweg, aber vielen Autos. Da es zudem 12:15 war, und meine Mutter gelesen hatte, dass der Wasserfall wohl 12:30 bis 14:00 nicht geöffnet hätte, kehrten wir unverrichteter Dinge etwas grumpy wieder um. All die überwundenen Hindernisse vermeintlich umsonst!
Irrwegswanderung.
Doch: wer möchte so schnell aufgeben! Nach einem kleinen Mittagsschläfchen wurde Anlauf Nummer zwei, diesmal mit Auto, gestartet, der Cascata del Varone (sehr imposant, jedoch für 5,50 Euro etwas teuer) angeschaut und danach noch mehr Höhe durch viele Serpentinen gewonnen.
Nasser Wasserfall.
Cascata del Varone.
In Tenno schauten wir uns aufmerksame Wachkatzen, alte Häuser, süße Gassen und tolle Ausblicke an. Sehr hübsch. Am gleichnamigen Lago di Tenno bedauerten wir das Fernbleiben der Sonne sehr - denn mit Klärchen hätte der so schon türkisfarbene See sicher noch mehr gestrahlt. Nichtsdestotrotz umrundeten wir den See einmal - inklusive Treppensprint, lustiger Eselchen und waghalsiger Kletteraktionen über Steine - voll Abenteuer und so!
Süßes Haus in Temo.
Lago di Temo - find mich!
Nachdem die Planung für diesen Tag ja eher fehlgeschlagen war, übernahm ich das dann für den zweiten Tag. Auf nach Arco ging es, in die Stadt der bunten Marken-Outdoor-Klamotten, Kletterer und Poser. Mit meiner grauen Burton Weste und einer stinknormalen Jeans fühlte ich mich hier definitiv underdressed, bzw. eher undercoloured. In der Eisdiele bekam ich dann aber trotzdem mein lecker italienisches Gelato, yeah.
Aber wir waren ja wegen der Burg und dem botanischen Garten da, nicht um mit den Kletterern modisch mitzuhalten. Das Schönste am botanischen Garten war der Koi-Teich, in dem neben kleinen Kois auch zwei riiiiesen Kois sowie herzige Schildkröten schwammen. Und Pummelos gab es auch! <3
Auf einem Vorsprung über der Stadt lag dann die Burg von Arco - welche wirklich schön anzuschauen und mit nur 3,50 Euro Eintritt auch preislich total ok war. Man konnte Prinzessin spielen, den tollen Ausblick genießen, gruselige Gefängnisse begutachten und durch die vielen Informationstafeln war es auch noch lehrreich.
Botanischer Garten Arco - Koi vs. Turtle.
Arco Festung.
Steiler Aufstieg.
Familie - unschwer erkennbar.
Engel und Tauben. Ein Geben und Nehmen.
Laufen, wandern und Radfahren kann man am Gardasee ja vorzüglich - so ließen mein Papa und ich es uns nicht nehmen, noch einmal die Bastion oberhalb der Stadt zu besteigen. Leider war das schlechte Wetter noch schlechter geworden und ein fieser Nieselregen kroch einfach überall hin. Der Ausblick von oben war aber dennoch sehr schön, wenn auch sehr grau. Gerne wäre ich noch weiter hochgekraxelt, bis zur Kapelle Santa Barbara, aber es war schon ziemlich spät und die Sicht aufgrund der tiefhängenden Wolken eh eher mau. Also schlenderten wir wieder bergab und trafen die Mädels bei ihrer Shoppingtour.
Riva del Garda von oben + Franzi.
Fazit: wunderschöne Landschaft, leider blödes, regnerisches Wetter, ganz hübsches Hotel mit überragendem Essensraum und Whirlpool, tolle Wanderstrecken. Mein negativen Bilder vom Gardasee sind vertrieben und ich komme definitiv zurück um mir das Ganze mit Sonne und Fahrrad mal nochmal anzuschauen.